Man muss nicht in die Sterne schauen, um Engel zu sehen – „Sternwärts“ Rezension


Hallo Leselieblinge

Als Teil von Jennas Bloggersquad durfte ich „Sternwärts“ schon vorab lesen und für euch rezensieren. Natürlich schicke ich Jenna an dieser Stelle ein ganz dickes fettes Danke! Übrigens starte heute auch die Blogtour zur Novelle und morgen bin ich schon an der Reihe!

„Sternwärts“ ist übrigens ein Spin-Off zu ihrem Roman „Splitterleben“, in dem es um Mias Freundin Anh geht.

Anh ist tot, aber auch wieder nicht, denn sie ist immer noch auf der Welt, um Menschen zu helfen. Besser gesagt versucht sie suizidgefährdete Menschen von ihrem Plan abzubringen. Dabei trifft sie nicht nur aus Menschen aus ihrer Vergangenheit, wie Mia und Samu, sondern auch auf jemanden, der ihre Existenz verändern könnte.
Sofort als sie Jona sieht, weiß sie, dass er ihr nächster „Klient“ ist, wie sie es nennt, aber Jona ist anders als ihre vorherigen Fälle. Ihr müsst euch nämlich vorstellen, dass Anh wie ein Geist ist, für alle Menschen unsichtbar, dachte sie zumindest.
Pflichtbewusst nimmt Anh Jonas Verfolgung auf und erfährt immer mehr aus dem Leben dieses traurigen jungen Mannes. Dann kommt der große Schreck, denn Jona spricht sie nicht nur an, sondern kann Anh auch berühren.
Ich habe es eben schon angedeutet, dass Anh nicht nur Jona helfen will, sondern dass er auch für sie eine ganz besondere Rolle spielt.

So viel möchte ich euch zum Inhalt der Novelle verraten, mehr geht nun wirklich nicht ohne zu spoilern.


Anh, die mir in „Splitterleben“ schon so unheimlich sympatisch war, zeigt sich uns in „Sternwärts“ von einer ganz neuen, nachdenklichen Seite. Na klar, sie ist immer noch das ausgelassene Mädchen, dass das Leben liebt und auch wirklich nicht versteht, wieso man sein Leben vorzeitig und aus freien Stücken beenden wollen sollte. Anh ist so eine Art unsichtbarer Schutzengel für ihre „Klienten“, so auch für Jona. Ein Satz, den Jenna in „Sternwärts“ geschrieben hat, trifft Anhs Bedeutung auf den Punkt.

„Einen Engel erkennst du erst, wenn er an dir vorbeigegangen ist.“

Jona ist für mich das Sinnbild einer gescheitert geglaubten Existenz, er hat sein Studium abgebrochen und glaubt sich und allen in seinem Umfeld nur Unglück zu bringen. Dieser junge Mann, den Jenna uns da beschreibt, ist aber so viel mehr als eine einzelne Person. Es betrifft so viele Menschen, manche haben Depressionen, andere werden konkreter und planen wirklich ihren Abschied aus dem Leben, einfach weil sie sich selbst nicht lieben können, dabei sollte das doch eigentlich ein leichtes für jeden von uns sein.
Ihr merkt schon, in „Sternwärts“ steckt so viel mehr drin als die 100 Seiten es erwarten lassen.

„Du bist der Autor deines Lebens;“

Genau diese Botschaft nehme ich aus „Sternwärts“ mit.

Jenna schreibt „Sternwärts“ übrigens abwechselnd aus Anhs und Jonas Perspektive, die sich unterscheiden wie Licht und Schatten, wirklich sehr spannend, welchen Unterschied das Wort „Leben“ beschreiben kann.

Ich möchte euch noch um eins bitten, falls ihr oft traurig seid, oder euch allein gelassen fühlt oder euch selbst nicht leiden könnt, bitte, bitte sprecht mit euren Eltern, eurem Mann/ Freund, eurer Frau/ Freundin, euren besten Freunden oder wem auch immer ihr vertraut. Lasst euch euer Leben nicht nehmen, sondern schreibt eure Geschichte selbst!

Kuss und Schluss
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2 thoughts on “Man muss nicht in die Sterne schauen, um Engel zu sehen – „Sternwärts“ Rezension

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