Queen-Colleen ist wieder da – Rezension „Maybe Not“

Hello Süßkekse ♥

Gestern habe ich Colleen Hoovers neues Buch „Maybe Not„, ein Spin-off zu „Maybe Someday„, beendet. Bevor ich anfange und euch erzähle, wie mir das Buch gefallen hat, möchte ich natürlich dem dtv Verlag danken, denn „Maybe Not“ ist mein erstes Rezensionsexemplar aus ihrem Verlagshaus. Ein ganz großes, dickes, liebgemeintes Dankeschön ♥ dafür.

So, jetzt geht es auch endlich mit dem Buch los.
Vorweg vielleicht schon mal, dass es wieder ein typisches Hoover Buch ist, wie wir sie kennen und lieben, nur diesmal einfach viel viel kürzer.

Erinnert ihr euch noch an „Maybe Someday“ und die Chaos WG rund um Ridge und Sydney? Genau dahin nimmt uns Colleen Hoover auch in „Maybe Not“ wieder mit. Ridge und Sydney spielen diesmal aber nur eine kleine Nebenrolle, denn die beiden Streichkönige Warren und Bridgette stehen im Mittelpunkt der Geschichte.


Warren, der vielleicht etwas faule Bandmanager von Ridges Band und ein Streicheprinz der seines Gleichen sucht, über seine Streiche musste ich wirklich immer wieder schmunzeln, auch schon bei „Maybe Someday„. Warren also wirft eher unfreiwillig ein Auge auf die neue, mürrische WG Bewohnerin Bridgette, schuld daran ist zuerst nur ihr Job bei Hooters. Wenn man Brennan und Ridge glauben darf, hat Bridgette in ihrem Leben schon sehr viel ertragen müssen, was genau werde ich euch hier nicht verraten, dafür müsst ihr das Buch schon selbst lesen.

An eine „normale“ Liebesgeschichte, Junge trifft Mädchen, Junge und Mädchen verlieben sich und werden glücklich, gibt es bei Colleen Hoover natürlich nicht. Ich würde sogar sagen, dass ich am Anfang gar nicht mit einer wirklichen Lovestory gerechnet habe. Ich möchte Bridgette jetzt mal als Kratzbürste und eher unfreundlich zumindest Warren gegenüber beschreiben. Man merkt aber schnel, dass viel mehr in ihr steckt als die Kratzbürste. Sie ist genau so ein Mensch mit Gefühlen, wie jeder andere auch, sie zeigt sie nur nicht so sehr.
Warren dagegen nimmt kein Blatt vor den Mund und spricht einfach alles aus bis hin zu seinen Sexfantasien. Ja, das Buch ist am 16 empfohlen und das ist vielleicht gar nicht verkehrt, wenn man bedenkt, dass der gute Warren eine  Obsession für Pornos entwickelt und wen wundert es, Bridgette ist natürlich Schuld an seinem neuen „Hobby„. Generell sind für Colleen Hoover sogar recht viele Sexszenen in den 135 Seiten verpackt, mir gefällt das eigentlich ganz gut, denn Liebe und Leidenschaft hören ja nicht bei einem Kuss auf und das darf man ruhig auch schreiben. Deswegen ist die Altersempfehlung für mich gar kein Problem!

Trotz oder gerade wegen der Streiche, Neckereien und Beleidigungen bahnt sich wirklich etwas zwischen Bridgette und Warren an.. aber es gibt eine Bedingung – nur Sex, keine Gefühle! Aber ihr kennt Colleen Hoover und ihr habt auch „Maybe Someday“ gelesen und wisst daher schon, dass es natürlich nicht dabei bleibt. Nein, ich spoilere jetzt nicht weiter!

Warren hat sich während des Buchs für mich zu einem echten Sympathieträger gemausert und könnte vielleicht sogar mein bester Freund werden. Der etwas schmierige Typ vom Anfang macht eine Entwicklung durch, die nur die Liebe schaffen kann, denn er zeigt – total unmännlich – Gefühle.
Bridgette ist und bleibt für mich die ganze Zeit etwas undurchdringlich. Ich verstehe, wieso sie so zurückgezogen und vielleicht etwas aggressiv ist, aber ab einem gewissen Punkt hat sie mich doch ein bisschen genervt mit ihrer Art.

Das verbindende Element sind einfach die kleinen und großen Späße, die Warren und Bridgette sich spielen, die ziehen sich nämlich bis ganz zum Ende durch. Da durch bekommt die Geschichte für mich eine ganz spezielle Dynamik, sie nimmt ihr etwas die Schwere, die Colleen Hoover auf den wenigen Seiten, sonst gar nicht lösen könnte. Sie schafft Leichtigkeit und hält das Buch auf einem bestimmten Level.


Ich kann gar nicht mehr viel zu „Maybe Not“ sagen, denn sonst erzähle ich euch die ganze Geschichte und die sollt ihr natürlich selbst lesen! Auf jeden Fall werde ich „Maybe Someday“ bald nochmal zur Hand nehmen, denn ich habe wirklich sehr sehr Lust auf das Buch bekommen!

Maybe Not“ ist natürlich nicht Colleen Hoovers bestes Werk, aber es hat mir sehr gut gefallen, mich sofort wieder in die WG und das Buch und die Geschichte entführt und ganz wichtig mich berühren können. Ich glaube der Spruch in der Kürze liegt die Würze beschriebt Warren, Bridgette und das Buch sehr gut!

4sterne


Was sagt ihr zu „Maybe Not“?
Was ist denn euer Lieblings-Hoover?

Kuss und Schluss :**
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2 thoughts on “Queen-Colleen ist wieder da – Rezension „Maybe Not“

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