Es dunkelt so dunkel: Fantasy in seiner Höchstform – Rezension „Das dunkle Herz des Waldes“

Huhu Zuckerstückchen ♥

Als allererstes möchte ich mich beim Bloggerportal und dem cbj Verlag bedanken dafür, dass ihr mir ein Rezensionexemplar zur Verfügung gestellt habt!♥ Ich habe mir riesig groß gefreut!
Eigentlich habe ich im Moment gar keine so große Lust auf Fantasy gehabt, aber…

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Titel: Das dunkle Herz des Waldes
Autor: Naomi Novik
Seitenzahl: 572 Seiten
Verlag: cbj
Genre: Fantasy
Erscheinungstermin: 21. November 2016
Neupreis Dt: 17,99€ Hardcover/ 13,99€ e-Book
ISBN: 978-3570172681

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… ist einfach umwerfend!
Eine Frau im wehenden, weißen Kleid und mit wallenden rotbraunen Haaren blickt in einen Wald voller riesiger Bäume, man könnte vermuten, dass es der dunkle Wald aus dem Titel ist. Das Buch war im ersten Moment ein Cover“kauf“, denn ist einfach mit so viel Liebe zum Detail und so vielen Feinheiten gestaltet worden. Bis ich den Klappentext gelesen habe…
Wunderschön der Umschlag und der schlichte grüne Einband passen sehr gut zusammen.

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Agnieszka liebt das Tal, in dem sie lebt: das beschauliche Dorf und den silbern glänzenden Fluss. Doch jenseits des Flusses liegt der Dunkle Wald, ein Hort böser Macht, der seine Schatten auf das Dorf wirft. Einzig der »Drache«, ein Zauberer, kann diese Macht unter Kontrolle halten. Allerdings fordert er einen hohen Preis für seine Hilfe: Alle zehn Jahre wird ein junges Mädchen ausgewählt, das ihm bis zur nächsten Wahl dienen muss – ein Schicksal, das beinahe so schrecklich scheint wie dem bösen Wald zum Opfer zu fallen. Der Zeitpunkt der Wahl naht und alle wissen, wen der Drache aussuchen wird: Agnieszkas beste Freundin Kasia, die schön ist, anmutig, tapfer – alles, was Agnieszka nicht ist. Niemand kann ihre Freundin retten. Doch die Angst um Kasia ist unbegründet. Denn als der Drache kommt, wählt er nicht Kasia, sondern Agnieszka.
Hände hoch, wer jetzt nicht unbedingt wissen will, wie es weitergeht! – Ich wollte es 😀

Die erste Frage, die mir durch den Kopf geschossen ist, ist „Wieso holt sich der Drache alle 10 Jahre ein Mädchen und wieso Agnieszka?“
Recht schnell sogar wird die Frage beantwortet.

„Er liebte seine Magie und er wollte diese Liebe mit mir teilen.“ (S.74)

Der „Drache“ ist in Wahrheit kein Drache, sondern ein Magier und die Mädchen holt er sich in erster Linie als Haushaltshilfe, einen zweiten Grund erfahren wir gemeinsam mit Nieszka erst viel später. Was wir aber erfahren ist, dass der Drache seine Magie teilen und weitergeben will und zwar an unsere Protagonistin Agnieszka.
Nein, nein, man kann niemandem Magie beibringen, der nicht wenigstens ein bisschen magisch veranlagt ist, aber das ist Agnieszka.
Anfangs denkt sie zwar, dass sie den Drachen nur bedienen soll, aber schnell verwandelt sich die Beziehung in ein Lehrer-Schüler-Verhältnis. Nur quälend langsam lernt Agnieszka mit der Magie umzugehen. Gerade rechtzeitig lernt sie dann doch noch die Magie zu kontrollieren, denn eine Bedrohung will ihrem Heimatdorf und dem ganzen Tal schaden. Kein Krieg, keine feindliche Armee, sondern der dunkle Wald.
Agnieszka sieht sich mit unlösbaren Aufgaben konfrontiert, aber ihre Liebe zum Tal und dessen Bewohnern, lässt sie es versuchen. Doch die Bedrohung wächst immer weiter, genau wie Agnieszkas Magie und ihre Beziehung zum Drachen.

Agnieszka macht im Buch eine unglaubliche Verwandlung durch von verängstigt und unsicher zu tough und stark. Sie lernt sich selbst anzunehmen und mit dem umzugehen, was ihr gegeben ist und kämpft für das, was sie liebt. Ein tolles Vorbild für uns Mädels.
Auch der Drache entpuppt sich als eine ganz andere Person, als die, die man am Anfang von ihm erwartet. Er ist gar nicht so kalt, so herrisch, so gemein.
Meine Lieblingsfigur ist aber, glaube ich, Kasia, Nieszkas beste Freundin, die im Laufe des Buches eine immer größere Rolle spielt. Sie verkörpert Mut, Freundschaft, Stärke, Liebe, Entschlossenheit in einer Person und führt Agnieszka immer wieder auf den richtigen Weg.

Das, was ich eigentlich als Höhepunkt und Ende des Buchs erwartet hatte, kam auf einmal schon in der Mitte und ab dem Zeitpunkt konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen! Die Spannung steigt wirklich ins Unermessliche, das kann ich verraten.

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Eigentlich hatte ich überhaupt keine Lust auf Fantasy, als ich das Buch begonnen habe und die ersten 200 Seiten haben sich unglaublich gezogen, sogar fast 2 Wochen muss ich gestehen. Irgendwie habe ich einfach nicht richtig in die Story gefunden und es waren mir zu viele ungeklärte Stellen, die ich einfach nicht verstanden habe. Wieso genau wird an der einen Stelle jetzt so gehandelt und was hat es jetzt schon wieder damit auf sich? – viel zu viele Fragezeichen haben sich über meinem Kopf gedreht.
Das ist aber ganz schnell ins genaue Gegenteil umgeschlagen. In drei Tagen habe ich die Geschichte eingeatmet, als ich erstmal an einem bestimmten Punkt im Buch angekommen war. Auf einmal war so viel los, es gab so viele spannende Stellen, die sich immer in noch spannendere Stellen entwickelt hatten. Die Geschichte lief einfach!
Meine Sympathie zu den Charaktere ist immer weiter gewachsen.
Am Ende hätte ich mir zwar etwas anderes gewünscht, was verrate ich natürlich jetzt nicht..
Auf jeden Fall bekommt „Das dunkle Herz des Waldes“ leider nur 3 Sterne von mir, denn es hat am Anfang leider nicht gepasst, obwohl es zwischendrin wirklich mega gut war, aber ich muss ja das ganze Buch und Leseerlebnis bewerten.
3-sterne


Wie steht ihr zu diesem Buch?
Kann jemand meine Meinung verstehen oder was sagt ihr dazu?
Lasst gerne einen Kommentar da!

Kuss und Schluss :**
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2 thoughts on “Es dunkelt so dunkel: Fantasy in seiner Höchstform – Rezension „Das dunkle Herz des Waldes“

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