Rezension „Ein Himmel aus Lavendel“

Moin Moin ihr Lieben,

letzte Woche habe ich bei Lovelybooks ein Exemplar von „Ein Himmel aus Lavendel“ gewonnen und zack, schon ist das Buch durchgelesen und bereit zum rezensieren.


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Titel: Ein Himmel  aus Lavendel
Autorin: Marlena Anders
Seitenzahl: 284 Seiten
Verlag: Drachenmond Verlag
Genre: Fantasy
Neupreis Dt: 12,90€ Print/ 3,99€ e-Book
Erscheinungstermin: 12.10.2016

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Vor weg eine kleine Empfehlung von mir, investiert das Geld und kauft euch ein Printexemplar, das Cover ist einfach zu schön, um nur in schwarz weiß auf dem Reader zu sein.
„Ein Himmel aus Lavendel“ findet sich auch auf dem Cover in dem lavendelfarbenen Hintergrund wieder. Ein in schwarz gekleidetes Mädchen steht in Ballkleid und mit ausgebreiteten Armen im Vordergrund des Covers. Der Rock des Kleides erinnert an an Federn (kleiner Sneekpeek aufs Buch – es passt perfekt zum Thema der Geschichte).
Noch vor dem Mädchen steht der Titel und der Name der Autorin in silberner Schrift, darüber sehen wir eine filigrane silberfarbene Maske mit tränenförmigen Hängern daran.
Das Cover und die Geschichte spiegeln einander wundervoll wieder in Stil, Farbe und Komposition. 

Das Motiv der Maske begleitet uns auch weiter durch das gesamte Buch, zu Beginn jedes Kapitels begegnet sie uns wieder.

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Deine Seele gegen eine Gabe. Oder einen Fluch?

Es heißt, es sei gar nobel, sein Leben für das eines geliebten Menschen zu geben. Doch niemand hat davon gesprochen, wie es sich anfühlt, diejenige zu sein, die diese Bürde auf sich nimmt. Darf man eine solche Entscheidung bereuen? Diese Frage stellt sich Emery in ihren dunkelsten Momenten. Denn weder ihre Mutter noch ihre Schwester wissen, auf was sie alles verzichtet, um ihnen ein normales Leben zu ermöglichen.
Ein Fremder war es, der ihr für ihre Seele eine Gabe versprach – die Fähigkeit, in gefährlichen Situation wie ein Phönix in Flammen aufzugehen. Doch auch wenn der Phönix für neues Leben steht, bringt jede Verwandlung Emery einen Schritt näher an den Tod. Um dies zu verhindern, macht sich Emery verzweifelt auf die Suche nach einer Möglichkeit, um den Handel rückgängig zu machen. Dabei soll ihr Nael helfen, der ihr eine Ausflucht aus ihrem alten Leben bietet. Aber ihm sind seine eigenen Dämonen dicht auf den Fersen …“

Emery ist mit einem Fluch belegt, sie kann wie der Phönix verbrennen und aus aus der Asche wieder auferstehen, an sich ja keine schlechte Möglichkeit sich bremslichen Situationen zu entziehen, aber der Haken und da ist dann der Fluch, jedes Mal, wenn sie ihre Gabe anwendet nähert sie sich ihrer vollständigen Versteinerung und ein weiterer Haken, sie bekommt Federn.
Emerys Geschichte spielt im Königreich Unarmon genauer gesagt in Avize, das stark an Venedig erinnert, mit seinen Känalen und Gondeln. In Unarmon ist es Brauch in Ballkleidung und Masken zu leben und zu feiern. Man nimmt die Maske nur im Rahmen der Familie ab, wenn überhaupt.
Durch ihren Fluch hat Emery sich einem skrupellosen Dieb verpflichtet und muss nun für ihr als Taschendiebin arbeiten. Ihre Freunde Rhys, Ascher und Caia versuchen sie davon zu überzeugen sich gegen Salys aufzulehnen. Dann tritt auch noch ein Unbekannter auf den Plan, der Emerys Hilfe möchte, um etwas zu bekommen, dass ihm gestohlen wurde.
Wie kommt Emery mit ihrem Fluch zurecht? Was will dieser Fremde von ihr? Wer ist der Fremde? Hört Emery auf ihre Freunde und lehnt sich gegen Salys und ihr Schicksal auf?

Ein gemeiner Cliffhanger zum Schluss macht neugierig auf den zweiten Teil…
Bitte liebe Marlena, schreib ihn schnell fertig!

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Marlena Anders nimmt uns mit in eine ganz andere Welt.
In ihrem fantastischen Stil und dieser wundervollen Welt ihrer Ideen kann man sich einfach nur wohlfühlen. Wir verschwinden in eine Welt voller Spannung und Fragen, die im Leben wichtig sind.
Meistens ist es schwierig in so eine fremde Welt einzutauchen, aber hier ist es ganz leicht gewesen. Ein wahrer Pageturner halt!
„Ein Himmel aus Lavendel“ ist kein gewöhnlicher Fantasyroman. Das Motiv das Maske zeigt uns viel mehr, nämlich, wie wichtig es ist, wem wir vertrauen.

„Vertrauen ist so ein fragiles Konstrukt…“

Darüber hinaus hat dieses Buch alles, was ein gutes Buch braucht: Spannung, ein bisschen Liebe, Verbundenheit, einen Schurken und tiefe Emotionen.
Ich bin ganz begeistert von der Symbolik, die sich durch das ganze Buch zieht und von Emerys Mut.

Deswegen bekommt „Ein Himmel aus Lavendel“ auch ⭐️⭐️⭐️⭐️Sterne!

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5 thoughts on “Rezension „Ein Himmel aus Lavendel“

  1. Tolle Rezi, Tabea! Ich hab sie mal meinem Vater geschickt um ihn zu zeigen das das Buch nicht so düster ist wie es sich für ihn auf dem Klappentext anhört. Bin auch jetzt sehr gespannt auf das Buch , aber ich denke es verweilt noch ein wenig auf meinem Sub hehe. Liebe grüße Katja von Booklibrarry 🙂

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