Alice im Wunderland #Tag

Hallo ihr Herzchen

Die wunderbare Yasmin, ihr kennt sie bestimmt alle, hat mich zu dem #AliceimWunderland Tag getaggt (ja, doppeltgemoppelt 😀 )
Alleine der Name lässt ja schon auf Spannendes hoffen und so ist es auch! Die Fragen, die hier gestellt werden, haben mich ganz schön grübeln lassen.

Der verrückte Hutmacher

„Hat dich ein Buch total verwirrt oder mit unbefriedigendem offenen Ende zurückgelassen?“
Verwirrt? – Nein, mich so richtig zu verwirren hat, bis jetzt, noch kein Buch geschafft, aber wenn mir etwas spanisch vorkommt oder ich etwas nicht auf Anhieb verstehe, lese ich die Stelle einfach nochmal und google zur Not auch, sollte es an bestimmten Begriffen harpern.
Aber Cliffhanger? – Auf jeden Fall habe ich ein paar Büchlein in meinem Besitz, bei denen ich die letzte Seite gelesen habe und mir durch den Kopf geschossen ist „Wie, das ist das Ende? Da fehlt aber doch noch was?“, wisst ihr so ähnlich wie es Hazel Grace in „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ geht.
Auf Anhieb fällt mir da der zweite Teil von The Club, „The Club Match“, ein. Das Ende werde ich nicht verraten, denn ich möchte mögliche Spoiler vermeiden.
Auch „This is not a lovestory“ zählt für mich zu diesen Büchern, in der Welt von Penny und Noah kann und muss meiner Meinung nach noch einiges passieren, bevor das Buch für mich kein offenes Ende mehr hat.

Sind wir doch aber mal ehrlich, zumindest wenn es um Buchreihen geht, da ist so ein offenes Ende doch schon etwas wirklich tolles, findet ihr nicht? Die Vorfreude auf den nächsten Band wächst doch ins Unermessliche, wenn da auch noch so ein Cliffhanger am Ende ist, wo man noch lange grübelt, wie er wohl aufgelöst werden wird.

Das weiße Kaninchen

„Lesestil – lieber schnell und viel oder langsam mit Genuss?“
Eins vorweg: Lesen soll kein Wettkampf sein und man muss auch nicht so und so viele Bücher im Monat lesen, um ein Bücherwurm zu sein!
Viel wichtiger ist doch der Genuss und der Spaß am Lesen und das ist es auch, worum es uns Büchermenschen gehen sollte.
Mein Lesestil ist total vom Buch abhängig, je nach dem wie sehr mich die Geschichte fesselt oder wie spannend ein Buch gerade ist, lese ich schneller oder langsamer. Nehmen wir doch mal die Selection Reihe, die kann/konnte ich kaum aus der Hand legen und da ist es dann auch logisch, dass ich schneller und mehr lese als vielleicht normalerweise.
Ich messe mich überhaupt nicht daran, ob ich mein WTR für einen Monat erfülle oder ob ich so und so viele Bücher im Monat lesen kann, mir kommt es einzig und allein auf die Geschichten und Welten an, in die ich eintauche und mich in ihnen verliere. Lesen ist Entspannung und an Entspannung kann man kein Schild hängen, wie sowas zu laufen hat.

Die Grinsekatze

„Gibt es ein Buch, in dem du dich total geirrt hast?“
Zeit für mein großes Geständnis: *Trommelwirbel* Harry Potter!
Jahrelang war ich der Meinung, dass es doch reicht die Filme gesehen zu haben, denn dann weiß ich ja, was geschieht. Gott, wie dumm diese Ansicht doch war!
Schnell hat der kleine Harry sich in mein Herz gezaubert und mit ihm haben sich auch die Bücher zu meinen Lieblingen gemausert. Ich könnte jetzt ewig von dem kleinen Zauberer schwärmen, aber das führt an dieser Stelle zu weit.


Negativ geirrt habe ich mich natürlich auch mal und zwar in der PAN-Trilogie. Bisher habe ich erst den 1. Teil der Trilogie gelesen und der hat mir überhaupt nicht zugesagt, obwohl der Klappentext so vielversprechend klang und ich auch so viel Gutes über die Reihe gehört habe… Zu meinem großen Glück habe ich Schusselchen mir auch gleich den ganzen Schuber gekauft, anstatt abzuwarten, ob mir die Bücher überhaupt zusagen.

Iss mich, trink mich

„Lieber dicke oder dünne Bücher?“
Da habe ich endlich mal eine ganz klar Position zu: Keins von beidem!
Ich schätze mal der Großteil der Bücher in meinen Regalen hat so zwischen 300 und 500 Seiten also weder super dünn, noch super dick. Ob ein Büchlein dick oder dünn ist hängt ja auch von vielen Faktoren ab und da eine klare Entscheidung zu dick oder dünn zu finden ist echt schwer. So lange ich eine gute, spannende, runde Geschichte lese, die mich fesselt, ist mir egal ob ich einen dicken Wälzer oder ein dünnes Heftchen mit mir herumschleppe, hauptsache der Inhalt stimmt!

Die Herzkönigin

„Lieber Helden oder Anti-Helden?“
Bad Boys zähle ich jetzt auch mal zu den Anti-Helden, ihr wisst ja, ich lese hauptsächlich New Adult und erotische Bücher, und da sind die Bad Boys meine klaren Favoriten vor den braven Muttersöhnchen. Diese Schwäche hat sich auch privat bei mir eingeschlichen, ja Schatz, falls du das liest, du bist auch ein Bad Boy 😀
In allen Genres aber ganz klar HELDEN, ich mag es, wenn das Gute über das Böse siegt und Moral, Ehrlichkeit, Treue und alle anderen guten Eigenschaften den schlechten mal so richtig in den Hintern treten. Besten Beispiel natürlich Harry Potter oder möchte irgendwer von euch etwa, dass Voldemort am Ende doch noch gewinnt?

Wunderland

„Lieber Fantasywelten oder die reale Welt?“
Die perfekte Mischung macht’s da für mich aus.
Mal fliehe ich mich gerne in die fantastischen Welten voller Fabelwesen und Magie aber in anderen Momenten laufe ich mit meinem Protagonisten auch gerne mal durch eine Großstadt oder erlebe mit ihm historische Ereignisse nochmal. Am besten gefällt es mir natürlich, wenn ich den Schauplatz eines Buches sogar selbst schon besucht habe und genau weiß, was der Autor sich beim Schreiben vorgestellt hat.

Der Jabberwocky

„Kannst du laut lesen oder lieber leise?“
Ich lese schon, seit ich denken kann gerne, aber niemals laut. Das laute Vorlesen habe ich in der Schule schon gehasst und ich mache wo es nur geht auch heute noch einen Bogen drum. Na klar, später lese ich meinen Kindern und auch meinen Schülern als Lehrerin laut etwas vor aber wenn es um mein Vergnügen geht reicht es mir vollkommen, wenn ich leise lese. Das Hauptgeschehen spielt sich doch eh in meinem Kopf ab.

Tweedledee und Tweedledum

„Wenn du zwei oder mehr Bücher liest, gibst du einem den Vorzug?“
Jede Mutter versucht ihre Aufmerksamkeit und Liebe gerecht unter ihren Kindern zu verteilen und genauso versuche ich es mit meinen Bücher zu handhaben.
Das ich zwei Bücher parallel lese geschieht zwar eher selten, aber wenn es vorkommen sollte, versuche ich beiden Bücher ungefähr gleiche Leseanteile zu zu messen. Immer klappt das natürlich nicht, denn mal ist das eine Buch spannender als das andere und und und…

Pool of Tears

„Gibt es ein Buch, dass dich schockiert oder zum Weinen gebracht hat?“
Da muss ich gar nicht lange überlegen „Der Junge im gestreiften Pyjama“ hat mich total schockiert und zum Weinen gebracht und das beides zusammen und erst auf den letzten 30 Seiten. Eine kleine Geschichte dazu: Mein Papa hat mir dieses Buch empfohlen und ich wusste direkt nach der ersten Seite wieso, John Boyne hat einen unvergleichlichen Stil in diesem Buch. Zumindest habe ich das Buch an diesem Tag gar nicht mehr aus der Hand legen können, so sehr hat mich die Geschichte gepackt. Abends kam Papa zu mir und meinte, ich solle ihm Bescheid sagen, bevor ich die letzten 30 Seiten des Buchs lese. Immer noch total gefesselt von der Geschichte konnte ich das Buch auch abends nicht aus der Hand legen und habe eine Nachtschicht eingelegt und um halb 1 mitten in der Nacht, war ich bei den letzten 30 Seiten angekommen, weglegen wollte ich das Buch auf gar keinen Fall und Papa wecken kam auch nicht in Frage, was habe ich gemacht? Natürlich einfach weitergelesen und dann kam es, dieses Ende das mich so wahnsinnig schockiert, gleichzeitig aber auch berührt und zum Nachdenken gebracht hat. In diese Nacht habe ich kaum mehr ein Auge zugetan so viel musste ich an diesem Ende knabbern und darüber nachdenken. Am nächsten Tag habe ich mit Papa darüber gesprochen und er hat mir gestanden, dass auch er, mein Papa, mein Held, bei diesem Ende weinen musste.
Allerdings ist es für mich normal, dass ich bei Büchern ein Tränchen verdrücke, ich bin ein sehr emotionaler Mensch und weine bei Büchern doch recht schnell, egal ob Happy End oder etwas Trauriges. Zum Weinen gebracht haben mich also schon viele viele Bücher, aber keins hat so ein Gefühlschaos in mir ausgelöst, wie „Der Junge im gestreiften Pyjama“

So, das wars jetzt auch! Ein wirklich toller Tag, den ich da beantworten durfte!
Vielleicht habt ihr ja auch Lust darauf bekommen 🙂
Ich freue mich über eure Meinungen und Kommentare zu meinen Antworten, vielleicht geht es dem einen oder anderen ja ganz ähnlich ♥

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