Rezension „Füreinander bestimmt Violet und Luke“

Titel: Füreinander bestimmt Violet & Luke
Autor: Jessica Sorensen
Verlag: Heyne Verlag
Seitenzahl: 382
Genre: New-Adult
Erscheinungsdatum: 8. September 2014
Neupreis Dt: 8,99€

Klappentext:

„Er ist das, was du brauchst. Auch wenn du es nicht zulassen willst.

Drogen, Vernachlässigung, Missbrauch – Violet Hayes hat schon viel erlebt. Als sie aufs College geht will sie all das hinter sich lassen. Sie gibt sich tough und wahrt Distanz. Doch dann trifft sie Luke. Die beiden geraten ständig aneinander, und dennoch ziehen sie sich magisch an. Aus dem Weg gehen können sie sich nicht, da ihre Freunde Callie und Kayden ein Paar sind. Und je näher sie sich kommen, umso klarer wird ihnen, wie ähnlich sie sich sind.“

Danke Jessica Sorensen, für deine gefühlvollen Geschichten.

Violet und Luke stehen beide, in ihren jungen Jahren, schon vor wirklich krassen Vergangenheiten. Luke, der seiner Mutter bei ihrem Drogenkonsum helfen musste und Violet, die ihre ermordeten Eltern fand. Doch in einem sind die beiden sich einig, sie lassen andere nicht an sich heran und entwickeln keine Gefühle für egal wen. Sie kümmern sich nur um sich selbst.
In der Theorie mag das ja auch super klappen und bisher sind die beiden auch ganz gut gefahren mit ihren Strategien, aber immer wieder laufen sich die beiden über den Weg und die Spannung und das Knistern wird immer größer und größer.
Eins haben die beiden noch gemeinsam, sie wollen nicht nach Hause in den Semesterferien, Luke nicht zu seiner süchtigen Mutter und Violet nicht zu ihrem Pflegevater Preston, einem Drogendealer.
Gemeinsam oder auch nicht gemeinsam, das verrate ich nicht, müssen die beiden nun schauen, wie sie es schaffen sich eine Bleibe für die Ferien zu organisieren.
Schmacht, schmacht, ich liebe Jessica Sorensens Stil einfach, sie schreibt so ungezwungen über schreckliche Schicksale und menschliche Tragödien, ohne dass wir Leser mit den Figuren Mitleid haben aber genug um sie retten zu wollen. Mit Violet und Luke hat sie 2 starke, unabhängige Charaktere erschaffen, die fest im Leben stehen, wie es scheint. Wir lernen aber auch ihre verletzlichen Seiten kennen, die sie nach außen hin nicht zeigen.
Den Perspektivenwechsel hat Jessica Sorensen für mich fast perfektioniert, so angenehm geschrieben und unauffällig sind die Wechsel zwischen Violet und Luke.
An die Geschichte von Callie und Kayden kommt „Füreinander bestimmt Violet und Luke“ für mich leider nicht ganz heran, obwohl mich die Spannung in der Geschichte und die Entwicklung zwischen aber auch der beiden als Einzelperson gefesselt hat.
Deshalb bekommt „Füreinander bestimmt Violet und Luke“ von mir 3/5 Sternen.

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