Rezension „Wüste Welt“

Titel: Wüste Welt
Autor: Wolfgang Popp
Verlag: Edition Atelier
Seitenzahl: 158 Seiten
Genre: Roman
Erscheinungsdatum: 12. Janunar 2016
Neupreis Dt: 18,50€ (gebunden)

Klappentext:

„Eine rätselhafte SMS seines Bruders führt einen Wiener Musiker nach Marokko. Dort angekommen fehlt vom Bruder aber jede Spur. Eine abenteuerliche Reise quer durch das ganze Land beginnt. Mysteriöse Hinweise und ein altes Hippie-Paar führen ihn schließlich in die Wüste zu einem Stamm von Geisterbeschwörern. Und dort geht’s erst richtig los.
Eine Roadnovel vom Ende der Straße, eine Geistergeschichte ohne Geister, ein Wüstentagebuch.“

An dieser Stelle möchte ich mich zuerst nochmal für die Lovelybox „Das Gute ist ganz nahe“ bedanken! „Wüste Welt“ ist das erste Buch aus der Box, das ich gelesen habe.

Mir hat „Wüste Welt“ leider überhaupt nicht gefallen, natürlich gab es gute Momente aber die Verwirrung und Irritation haben überwogen.
Warum ich mich so gefühlt habe, erkläre ich euch jetzt natürlich auch.
Eins noch vorweg, lasst euch bitte von meiner negativen Rezension nicht abschrecken „Wüste Welt“ zu lesen, sollte es euch interessieren oder meine Rezension euch neugierig machen.

Eine rätselhafte SMS von seinem Bruder lässt unseren namenlosen Protagonisten, im ganzen Buch wird nicht einmal sein Name genannt, nach Marokko reisen. Ob er seinen Bruder in Marokko findet, weiß er nicht, genauso wenig, ob sein Bruder überhaupt noch dort ist.
In Marokko angekommen beginnt eine seltsame Schnitzeljagd quer durchs Land, hinein in die Wüste.
An den verschiedensten, fremden Orten lernt der Protagonist diverse Menschen kennen, die auch seinen Bruder kannten und ihm immer wieder Hinweise geben. Ein älteres deutsches Ehepaar begleitet ihn einen Großteil seine Reise, in Gudrun und Bernhard findet er neue Freunde. Manche der Begegnungen wirken so surreal, das nicht nur der Protagonist sich fragt, ob es wahr sein kann.
Eine weitere irritierende Tatsache ist, dass das Buch keine Kapitel oder ähnliche Orientierungspunkte bietet, dem Lesefluss hilft es zwar, aber mich hat es eher gestört.
Der Schreibstil von Wolfgang Popp, der ganz ohne direkte/ wörtliche Rede auskommt, ist flüssig und angenehm, an manchen Stellen aber etwas zu nüchtern.
Generell hat mich das Buch mehr verwirrt als alles andere, viele mysteriösen Personen, Orte und Rituale.

Lasst euch bitte nicht abschrecken, falls euch der Klappentext oder meine Worte ansprechen oder neugierig gemacht haben! 🙂

Eure Booksaremybestfriends ♥

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