Rezension „Wer war Alice“

Titel: Wer war Alice
Autor: T.R. Richmond
Verlag: Goldmann Verlag
Seitenzahl: 445 Seiten
Genre: Krimi/ Thriller
Erscheinungsdatum: 29. Februar 2016
Neupreis Dt: 14,99€ (broschiert)

Klappentext:

„Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?“

Das ist die Frage, wer war Alice?
Alice ist die Frau, die man tot am Flussufer gefunden hat.
Erstmal ein paar Worte zum Cover, denn ich finde das Cover sehr gelungen. Das Gesicht eines Mädchen das schläft oder vielleicht tot ist, sieht man aber genauer hin, erkennt man, dass das Gesicht des Mädchens nass ist (ja man sieht die einzelnen Wassertröpfchen im Gesicht und in den Haaren) Die plakative Art, wie der Buchtitel, untergebracht ist, passt sehr gut zum Thema des Buchs und zu Alice selbst, denn sie war Journalistin mit Leib und Seele.

Bevor ich euch etwas über den Inhalt von „Wer war Alice“ verrate, muss ich noch etwas zur Art des Romans sagen, denn es ist keine normale Geschichte. Es ist wie ein Puzzle in dem Alice und die Umstände ihres Todesfalls zusammengesetzt und aufgeklärt werden. In einzelnen Episoden wie zum Beispiel Briefen, Tagebucheinträgen oder Blogposts von verschiedenen Personen werden nach uns nach immer mehr EInzelheiten entdeckt. T.R. Richmond hat für sein Buch also quasi die Form des Briefromans gewählt, die einige vielleicht von Goethes „Leiden des jungen Werthers“ kennen.
Wirklich interessant ist auch die Tatsache, dass das Buch nicht nur Alice Geschichte erzählt, sondern auch uns Lesern Stoff zum Nachdenken gibt. Überlegt doch mal, wenn, sagen wir, ein Mordfall in den Medien publik gemacht wird, es aber keinen Täter gibt, was machen die Medien dann? Die Zeitungen und das Fernsehen  spekulieren und zerreißen die Story in alle Einzelteile und die sozialen Medien sind nicht besser, völlig Fremde stellen alle möglichen Vermutungen an und streuen wirre Gerüchte.
Merkt ihr, was ich meine? Die Medien manipulieren uns und wir laufen immer mit den Trends mit.

Ok jetzt kurz zum Inhalt von „Wer war Alice“, Alice ist tot, so viel wissen wir schon seit den ersten Seiten. Ich habe auch euch schon erzählt, dass Alice Todesfall im Verlauf des Buchs zusammengepuzzlt wird. Das Buch ist also verkehrt herum, wir wissen, dass Alice tot ist, aber wir wissen nicht wie es passiert ist und wieso. Jeremy Cooke ein Anthropologie Professor in Southhampton will den Fall aufklären und sammelt alle Informationen über Alice, die er bekommen kann. Dabei kommt er mit verschiedenen Menschen aus Alice Leben in Kontakt und lernt etwas über sich selbst und über Alice.

Ok, es ist ganz schön schwer hier nichts vorweg zu nehmen, es für euch aber immer noch spannend zu machen, ich hoffe ich hab es geschafft.

Eure Booksaremybestfriends ♥

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