Rezension „Oleander Vom Lesen und Töten“

Titel: Oleander – Vom Lesen und Töten
Autor: Jan Büchsenschuß
Verlag: Schardt Verlag
Seitenzahl: 194 Seiten
Genre: Krimi, Thriller
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2015
Neupreis Dt:  12,80 € (broschiert)

Worum geht’s?

„Die Wanduhr schlägt drei. Ein loderndes Feuer knackt im Kamin. Im Speisesaal der Villa Oleander haben sich die Hinterbliebenen an der großen Eichenholztafel versammelt. Nach der feuchten Kühle auf dem Friedhof genießen alle die Wärme des Feuers. Die Gesellschaft schweigt behaglich und lauscht den Worten des Notars. Als das Testament jedoch verlesen ist, herrscht helle Aufregung, denn der Verstorbene Simon Oleander hat bestimmt, dass sich der Rest der Familie sein Erbe redlich verdienen muss mit Hilfe einer abenteuerlichen Schnitzeljagd durch die geheimnisvollen Hausbibliotheken. Was als phantasievolles Spiel mit den Büchern von Jules Verne und H. G. Wells beginnt, endet in einem blutigen Todesreigen.“

 

Mit „Oleander“ habe ich meinen ERSTEN Krimi/Thriller gelesen und muss sagen, wenn Krimis immer so gut und spannend sind, werde ich noch einige lesen!

Zu allererst gilt mein Dank natürlich Jan Büchsenschuß höchstpersönlich, der mir ein Exemplar von „Oleander“ zur Verfügung gestellt hat.  Das gleiche gilt auch für die wunderbare Alina von alues_buecherparadies, da ich nur durch ihre Empfehlung überhaupt auf das Buch und Jan auf mich aufmerksam geworden ist.

Jetzt aber mal wieder zurück zum Buch, denn darum geht es in diesem Post ja!

Erstmal habe ich ein paar Fragen an euch:
Mögt ihr Bücher? Also mögt ihr sie wirklich?
Vielleicht sogar so sehr, dass ihr wegen ihnen töten würdet?

Habt ihr Frage 1 und 2 mit Ja beantwortet? Und lasst mich raten, bei 3 seid ihr skeptisch geworden? – Richtig so!

Ich versuche wirklich nicht zu spoilern, weil das dem Buch die Spannung nehmen würde und das möchte ich euch zukünftigen Lesern nun wirklich nicht verderben.

Also in „Oleander“ werden Bücher als Bedingung genommen, um an das Erbe des Verstorbenen Simon Oleander zu gelangen. Was ja an sich schon skurril genug ist, aber damit ist noch nicht genug, in der Villa Oleander, Simons riesigem Haus, stehen ÜBERALL und ich meine überall Bücher aus denen seine Hinterbliebenen einen Code entschlüsseln müssen, um an das Erbe zu gelangen.
Für uns Normalsterbliche, auch wenn wir Bücherliebhaber sind, kaum vorstellbar, aber für die Mitglieder der Familie Oleander eine wahre Herausforderung für ihren Intellekt. Ihr müsst wissen, die Familie Oleander lebt streng nach dem Lex Oleandrin, für euch nicht Lateiner: Lex bedeutet Gesetz, und diese Lex Oleandrin und ihre Anhänger haben ganz eigene Vorstellungen von Kultur und Moral.
An das Testament und die Ausschüttung des Erbes sind aber noch ein paar andere knifflige Bedingungen geknüpft, die Hinterbliebenen dürfen das Haus nicht verlassen und falls sie den Code nicht knacken sollten, wird das ganze Geld – wir sprechen von 135 Millionen Euro – der Dorfbücher zur Verfügung gestellt, ein Horrorszenario für die Familie Oleander, denn Belletristik ist für die schrecklich und unkultiviert.
So weit so gut, sie haben Zeit von Freitagnachmittag bis Sonntagnacht um 23:59 und 59 Sekunden, also ein ganzes Wochenende. Sollte für unsere Intellektuellen also ein Kinderspiel sein, aber wir wären nicht im Krimi, wenn es nicht noch einen Mord geben würde und so ist es auch!
P.S nicht nur das Spiel um das Erbe sondern auch die Villa Oleander an sich birgt einen Haufen Geheimnisse.

Ob die Familie Oleander es schafft den Code zu knacken und wer wann ermordet wird möchte ich euch an dieser Stelle natürlich nicht verraten, aber so viel soll gesagt sein, ich hatte mit meiner Vermutung über den Mörder recht!

Ihr habt es vielleicht schon geahnt, dass mir dieses Buch gut gefallen hat und so ist es!
Es hat sich so schnell und flüssig lesen lassen und während des gesamten Buches hat sich eine Spannung aufgebaut, die erst kurz vor dem Ende ihren Höhepunkt gefunden hat.
Mit den Interlogen lernt der Leser nicht nur die Figuren in der Villa Oleander kennen, sondern auch etwas über die Vorgeschichte der Familie.
Es waren so viele Anekdoten und Witze in dem Buch, die man besonders als Germanist und Buchliebhaber verstanden hat und über die man schmunzeln musste.
Ich für meinen Teil habe das Leseerlebnis mit „Oleander Vom Lesen und Töten“ genossen und so viel vor weg, der Titel ist Programm!

Bis zum nächsten Mal ihr Lieben

Eure Booksaremybestfriends ❤

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s