Rezension „Oleander Vom Lesen und Töten“

Titel: Oleander – Vom Lesen und Töten
Autor: Jan Büchsenschuß
Verlag: Schardt Verlag
Seitenzahl: 194 Seiten
Genre: Krimi, Thriller
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2015
Neupreis Dt:  12,80 € (broschiert)

Worum geht’s?

„Die Wanduhr schlägt drei. Ein loderndes Feuer knackt im Kamin. Im Speisesaal der Villa Oleander haben sich die Hinterbliebenen an der großen Eichenholztafel versammelt. Nach der feuchten Kühle auf dem Friedhof genießen alle die Wärme des Feuers. Die Gesellschaft schweigt behaglich und lauscht den Worten des Notars. Als das Testament jedoch verlesen ist, herrscht helle Aufregung, denn der Verstorbene Simon Oleander hat bestimmt, dass sich der Rest der Familie sein Erbe redlich verdienen muss mit Hilfe einer abenteuerlichen Schnitzeljagd durch die geheimnisvollen Hausbibliotheken. Was als phantasievolles Spiel mit den Büchern von Jules Verne und H. G. Wells beginnt, endet in einem blutigen Todesreigen.“

 

Mit „Oleander“ habe ich meinen ERSTEN Krimi/Thriller gelesen und muss sagen, wenn Krimis immer so gut und spannend sind, werde ich noch einige lesen!

Zu allererst gilt mein Dank natürlich Jan Büchsenschuß höchstpersönlich, der mir ein Exemplar von „Oleander“ zur Verfügung gestellt hat.  Das gleiche gilt auch für die wunderbare Alina von alues_buecherparadies, da ich nur durch ihre Empfehlung überhaupt auf das Buch und Jan auf mich aufmerksam geworden ist.

Jetzt aber mal wieder zurück zum Buch, denn darum geht es in diesem Post ja!

Erstmal habe ich ein paar Fragen an euch:
Mögt ihr Bücher? Also mögt ihr sie wirklich?
Vielleicht sogar so sehr, dass ihr wegen ihnen töten würdet?

Habt ihr Frage 1 und 2 mit Ja beantwortet? Und lasst mich raten, bei 3 seid ihr skeptisch geworden? – Richtig so!

Ich versuche wirklich nicht zu spoilern, weil das dem Buch die Spannung nehmen würde und das möchte ich euch zukünftigen Lesern nun wirklich nicht verderben.

Also in „Oleander“ werden Bücher als Bedingung genommen, um an das Erbe des Verstorbenen Simon Oleander zu gelangen. Was ja an sich schon skurril genug ist, aber damit ist noch nicht genug, in der Villa Oleander, Simons riesigem Haus, stehen ÜBERALL und ich meine überall Bücher aus denen seine Hinterbliebenen einen Code entschlüsseln müssen, um an das Erbe zu gelangen.
Für uns Normalsterbliche, auch wenn wir Bücherliebhaber sind, kaum vorstellbar, aber für die Mitglieder der Familie Oleander eine wahre Herausforderung für ihren Intellekt. Ihr müsst wissen, die Familie Oleander lebt streng nach dem Lex Oleandrin, für euch nicht Lateiner: Lex bedeutet Gesetz, und diese Lex Oleandrin und ihre Anhänger haben ganz eigene Vorstellungen von Kultur und Moral.
An das Testament und die Ausschüttung des Erbes sind aber noch ein paar andere knifflige Bedingungen geknüpft, die Hinterbliebenen dürfen das Haus nicht verlassen und falls sie den Code nicht knacken sollten, wird das ganze Geld – wir sprechen von 135 Millionen Euro – der Dorfbücher zur Verfügung gestellt, ein Horrorszenario für die Familie Oleander, denn Belletristik ist für die schrecklich und unkultiviert.
So weit so gut, sie haben Zeit von Freitagnachmittag bis Sonntagnacht um 23:59 und 59 Sekunden, also ein ganzes Wochenende. Sollte für unsere Intellektuellen also ein Kinderspiel sein, aber wir wären nicht im Krimi, wenn es nicht noch einen Mord geben würde und so ist es auch!
P.S nicht nur das Spiel um das Erbe sondern auch die Villa Oleander an sich birgt einen Haufen Geheimnisse.

Ob die Familie Oleander es schafft den Code zu knacken und wer wann ermordet wird möchte ich euch an dieser Stelle natürlich nicht verraten, aber so viel soll gesagt sein, ich hatte mit meiner Vermutung über den Mörder recht!

Ihr habt es vielleicht schon geahnt, dass mir dieses Buch gut gefallen hat und so ist es!
Es hat sich so schnell und flüssig lesen lassen und während des gesamten Buches hat sich eine Spannung aufgebaut, die erst kurz vor dem Ende ihren Höhepunkt gefunden hat.
Mit den Interlogen lernt der Leser nicht nur die Figuren in der Villa Oleander kennen, sondern auch etwas über die Vorgeschichte der Familie.
Es waren so viele Anekdoten und Witze in dem Buch, die man besonders als Germanist und Buchliebhaber verstanden hat und über die man schmunzeln musste.
Ich für meinen Teil habe das Leseerlebnis mit „Oleander Vom Lesen und Töten“ genossen und so viel vor weg, der Titel ist Programm!

Bis zum nächsten Mal ihr Lieben

Eure Booksaremybestfriends ❤

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Lesemonat Mai

Hallo ihr Lieben! 🙂

Schon wieder ist ein Monat rum und zwar ein sehr guter Lesemonat für mich, insgesamt 11 Bücher konnte ich diesen Monat lesen. Whooop Whoooop

Eins kann ich euch schon verraten „Vom Ende der Einsamkeit“ ist auf jeden, jeden, jeden Fall mein Monatshighlight, vielleicht sogar das Highlight meines Jahres.

Ich stelle euch die Bücher jetzt einmal vor, ihr kennt das ja schon 🙂

Finding Sky“ #1 von Joss Stirling

Ein toller Auftakt zur Macht der Seelen Trilogie!
„Zed Benedict umgibt ein Geheimnis. Mit seiner Arroganz, seiner Unnahbarkeit, seinem Zorn schüchtert er alle ein: Lehrer, Mitschüler. Auch Sky, die sich, allerdings heimlich, stark zu dem unverschämt gut aussehenden Jungen hingezogen fühlt. Doch dann hört sie plötzlich seine Stimme in ihrem Kopf … und er versteht ihre gedachte Antwort! Als Zed daraufhin behauptet, Sky sei sein Seelenspiegel, sein ideales Gegenstück und ein Savant wie er, ein Mensch mit einer übernatürlichen Gabe, glaubt Sky ihm kein Wort. Und will ihm nicht glauben – denn tief in ihr drinnen rührt sich eine Fähigkeit, vor der sie eine Höllenangst hat …“

Das Buch bekommt von mir 3/5 Sternen

Silver Linings“ von Matthew Quick

Ein Buch auf das ich nur durch den Film gekommen bin, sonst ist es ja immer andersherum 😀

„Pat hat alles verloren: seine Frau, sein Haus und seine Erinnerung. Gerade wurde er aus der Psychiatrie entlassen und versucht, den Anschluss an die Welt wiederzufinden. Erster Schritt: wieder bei den Eltern einziehen. Zweiter Schritt: seine Frau zurückerobern – was schwerer ist als erwartet. Da trifft Pat auf Tiffany, die noch verrückter ist als er: Sie ist verwitwet, depressiv, nymphoman und läuft ihm beim Joggen hinterher. Was Pat erst einmal gehörig nervt, doch dann bietet Tiffany an, zwischen Pat und seiner Frau zu vermitteln. Unter einer Bedingung: Pat muss den diesjährigen «Dance Away Depression»-Wettbewerb mit ihr, Tiffany, bestreiten …“

Auch dieses Buch bekommt von mir 3/5 Sternen.

Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells

Ein wahres Füllhorn an tollen, weisen Worten und ein absolutes Muss für jeden, der Literatur und Bücher liebt!

„‚Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.‘
Jules und seine beiden Geschwister wachsen behütet auf, bis ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben kommen. Als Erwachsene glauben sie, diesen Schicksalsschlag überwunden zu haben. Doch dann holt sie die Vergangenheit wieder ein.
Ein berührender Roman über das Überwinden von Verlust und Einsamkeit und über die Frage, was in einem Menschen unveränderlich ist. Und vor allem: eine große Liebesgeschichte.“

Natürlich bekommt dieses Buch von mir 5/5 Sternen und am liebsten noch mehr, wenn ich könnte!

Trust in me“ von J. Lynn

Bekannte Story aus unbekannter Sicht.

„Jede große Liebesgeschichte hat zwei Seiten … Cameron Hamilton bekommt alles, was er will. Vor allem, wenn es um Frauen geht. Nur Avery scheint gegen seine blauen Augen und den jungenhaften Charme immun zu sein. Er kann die Absagen, die sie ihm bisher erteilt hat, schon längst nicht mehr zählen. Trotzdem bekommt er sie einfach nicht mehr aus dem Kopf. Diese unwiderstehliche Mischung aus Verletzlichkeit und Verführung … Avery Morgansten ist für ihn ein Rätsel – ein wunderschönes Rätsel, das er vorhat zu lösen.“

Auch „Trust in me“ bekommt 5/5 Sternen von mir!

Die Märchen von Beedle dem Barden“ von Joanne K. Rowling

Märchen aus einer anderen Welt…

„Welcher ordentliche Zauberer kennt sie nicht: die großartigen alten Märchen, die Beedle der Barde für die magische Gemeinschaft gesammelt hat? Jedem Zaubererkind werden sie abends vorgelesen. Nur Harry Potter hätte fast zu spät von ihnen gehört. Fast. Doch dann rettete ein wertvoller Hinweis daraus ihm das Leben – im Kampf gegen Voldemort, dem grausamsten schwarzen Magier aller Zeiten.  Nun endlich haben auch Muggels die Gelegenheit, fünf der Märchen kennenzulernen.  Eine Sternstunde für Potter-Fans. Und für alle, die zauberhafte Geschichten lieben. Mit einem Cover der Harry-Potter-Illustratorin Sabine Wilharm.“

Ein netter Zeitvertreib für zwischendurch bekommt von mir 3/5 Sternen.

Der kleine Hobbit“ von J.R.R. Tolkien

Fantasy, wie schon Papa sie gelesen und geliebt hat.

„Bilbo Beutlin, ein angesehener Hobbit, findet sich eines Morgens in der Gesellschaft von Gandalf, dem Zauberer, wieder – und von dreizehn Zwergen, die einer nach dem anderen unangemeldet in seine Wohnhöhle hereinplatzen. Und damit ist es mit seinem geruhsamen Leben vorbei. Gepackt von einer für Hobbits ungewöhnlichen Abenteuerlust nimmt er den Auftrag an, den Zwergenschatz, den der Drache Smaug einst gestohlen hatte, wieder zurückzuholen. Kein leichtes Unterfangen, denn Smaug sieht es gar nicht gerne, wenn jemand seinem Goldschatz zu nahe kommt.“

Der kleine Hobbit“ wird von mir leider nur mit 2,5/5 Sternen bewertet.

Clockwork Angel“ von Cassandra Clare

Eine Geschichte, die süchtig macht!

„Die sechzehnjährige Tessa sollte sich eigentlich darauf konzentrieren, ihren verschwundenen Bruder zu suchen – und nicht, sich in zwei Jungen gleichzeitig zu verlieben. Während in Londons Straßen nach Einbruch der Dunkelheit finstere Kreaturen umherschleichen, verstrickt Tessa sich immer tiefer in ein gefährliches Liebesgeflecht. Und schon bald braucht sie all ihre Kräfte, um nicht nur ihren Bruder zu retten, sondern auch ihr eigenes Leben.“

Dieses wunderbare Büchlein konnte mich voll überzeugen, daher 5/5 Sterne!

Die Tage in Paris“ von Jojo Moyes

Eine Kleinigkeit zwischendurch

„… davon träumen Brautpaare überall auf der Welt. Sophie und Liv leben diesen Traum.
Im Paris der Belle Époque verbringt Sophie die ersten Tage an der Seite ihres Mannes, des Malers Édouard Lefèvre. Die Welt, die er ihr, dem Mädchen aus der Provinz, zeigt, ist aufregend und neu. Doch das Leben als Frau eines verarmten Künstlers hat auch seine Schattenseiten.
Über hundert Jahre später begibt sich eine andere Braut auf Hochzeitsreise in die Stadt der Liebe. Hals über Kopf haben Liv und David geheiratet. Doch die Tage in Paris sind nicht ganz so unbeschwert und romantisch, wie Liv sich das erhofft hat. Hat sie gerade den Fehler ihres Lebens begangen?
Erst ein Gemälde bringt die Liebenden einander wieder näher …“

Zwar ganz nett aber meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig, besonders für den Preis, deswegen nur 1,5/5 Sterne.

Kissing“ von Katrin Bongard

ENDLICH mal deutscher New-Adult!!!

„Emmy ist wie Jane Austens Emma eine leidenschaftliche Kupplerin. Ihr neuestes Opfer: ihr bester Freund Julian. Der steht auf Jungs, und als Emmy den attraktiven Noah entdeckt, glaubt sie den perfekten Kandidaten gefunden zu haben. Doch Noah interessiert sich viel mehr für Emmy und scheint auch nicht der Sunnyboy zu sein, für den sie ihn hält. Aber vielleicht ist genau das der Grund, warum sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen fühlt.“
Es hat nur noch ein bisschen was gefehlt, deswegen 4,5/5 Sternen.

PAN Das geheime Vermächtnis“ von Sandra Regnier

Eine ganz nette Fantasiegeschichte zum Abschalten.

„Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …“

Es hat leider an Spannung gefehlt, deswegen nur 2,5/5 Sternen für „PAN Das geheime Vermächtnis„.

Oleander“ von Jan Büchsenschuß

Das ich mal einen Krimi lese, hätte ich auch nie gedacht.

„Die Wanduhr schlägt drei. Ein loderndes Feuer knackt im Kamin. Im Speisesaal der Villa Oleander haben sich die Hinterbliebenen an der großen Eichenholztafel versammelt. Nach der feuchten Kühle auf dem Friedhof genießen alle die Wärme des Feuers. Die Gesellschaft schweigt behaglich und lauscht den Worten des Notars. Als das Testament jedoch verlesen ist, herrscht helle Aufregung, denn der Verstorbene Simon Oleander hat bestimmt, dass sich der Rest der Familie sein Erbe redlich verdienen muss mit Hilfe einer abenteuerlichen Schnitzeljagd durch die geheimnisvollen Hausbibliotheken. Was als phantasievolles Spiel mit den Büchern von Jules Verne und H. G. Wells beginnt, endet in einem blutigen Todesreigen.“

 

 

 

 

 

Rezension „PAN Das geheime Vermächtnis“

Eckdaten:

Titel: PAN – Das geheime Vermächtnis
Autor: Sandra Regnier
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 414 Seiten
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 20.12.2013
Neupreis Dt: 8,99 €

Klappentext:

„Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …“

Der erste Satz:

„Ich war neugierig. Ziemlich sogar. Immerhin hing von diesem Mädchen die Zukunft ab.“

 

Das Cover des ersten Teils der „PAN“-Trilogie zeigt London im Hintergrund und eine grüngeflügelte Fee im Vordergrund. Ehrlich gesagt, weiß ich noch dem Lesen immer noch nicht, was genau es mit der Fee auf sich hat, aber vielleicht klärt sich das im Laufe der anderen beiden Bücher ja noch.
Mir persönlich ist das Cover für die Geschichte allerdings etwas zu düster, immerhin ist es ein Jugendroman.

Lee ist neu am Horton Collage und will dort nicht nur lernen, sondern auch seine zukünftige Ehefrau kennenlernen, Felicity. Felicity ist jedoch so gar nicht das, was Lee sich vorgestellt hat. Sie ist schüchtern, ein wenig pummelig und hält sich selbst für einen Loser.
Lee gibt aber nicht auf. Er wird Felicitys Sitznachbar und freundet sich immer mehr mit ihr an. Aber das reicht ihm nicht, er braucht einen Kuss.
Felicity im Gegenzug fühlt sich zu dem hübschen Neuen nicht so angezogen, wie Lee es sich wünschen würde, einzig die elektrischen Stöße, wenn die beiden sich berühren, zeugen von ihrer Verbindung. „City“ wie sie gemeinerweise genannt wird, kann nicht verstehen, wieso Lee sich mit jemandem wie ihr abgibt. Ohne ihn kann sie aber auch nicht so wirklich..
Wieso verschwindet Lee einfach mal eine Woche, wenn Schule ist? Wieso ist er immer so nett zu ihr und ihren Freunden?
Auf jeden Fall merkt Felicity, dass Lee anders ist als andere Jungs.

Sandra Regnier nimmt in ihrem Buch auf den ersten 5 Seiten leider schon viel Spannung vor weg. Man weiß eigentlich genau WAS passiert oder passieren soll, aber nicht WIE es dazu kommen wird. Für mich war das fast ein Grund, um das Buch gleich wieder wegzulegen.
Andererseits ist in dem Buch doch einiges passiert, was ich so nicht geahnt habe.
Generell habe ich mir mehr von dem Buch versprochen, als das es halten konnte, deswegen bekommt es von mir auch nur eine mittelmäßige Bewertung.
Trotzdem werde ich Teil 2 und 3 noch lesen, einerseits weil der Schuber eh schon im Regal steht, andererseits, weil viele sagen, dass der zweite Teil besser werden soll.

Damit ihr es nochmal ganz klar seht:

„PAN Das geheime Vermächtnis“ bekommt von mir 2,5/ 5 Sternen.

Rezension „Kissing“

Eckdaten:

Titel: Kissing
Autor: Katrin Bongard
Verlag: Oetinger
Seitenzahl: 317 Seiten
Genre: New-Adult
Erscheinungsdatum: 1. Juli 2015
Neupreis Dt: 9,99 €

Klappentext:

„Emmy ist wie Jane Austens Emma eine leidenschaftliche Kupplerin. Ihr neuestes Opfer: ihr bester Freund Julian. Der steht auf Jungs, und als Emmy den attraktiven Noah entdeckt, glaubt sie den perfekten Kandidaten gefunden zu haben. Doch Noah interessiert sich viel mehr für Emmy und scheint auch nicht der Sunnyboy zu sein, für den sie ihn hält. Aber vielleicht ist genau das der Grund, warum sie sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen fühlt.“

Der erste Satz:

„Unsere Lippen liegen aufeinander, ich öffne meinen Mund, unsere Zungen umspielen sich sanft.“


ENDLICH ein deutscher New-Adult Roman!!!!
Ich bin so glücklich „Kissing“ gekauft und gelesen zu haben.
Ein ganz dickes Danke an die liebe Alina, die mir das Buch ans Herz gelegt hat.

Der Titel ist auf dem Cover Programm!
Ein Paar auf dem Steg, in einen Kuss vertieft. Im Hintergrund der See und alles in diesen wunderschönen lila und flieder Tönen gehalten.
Keine Sorge, das wird kein Spoiler, aber ihr werdet, falls ihr das Buch lest, den See auf jeden Fall wiedererkennen.
Für mich ein wunderschönes Cover, das auch sehr gut zur Geschichte passt und mich vom ersten Moment an angesprochen hat.

Emmy will ihren besten Freund Julian verkuppelt. Noah eignet sich perfekt dafür und Julian findet ihn vom ersten Moment an attraktiv, aber Emmy auch. Gefühlchaos pur!
Wieso mag Emmy Noah, obwohl sie ihn mit Julian verkuppeln will? Und wieso flirtet Noah mit ihr, obwohl er doch schwul sein müsste? Ist Noah überhaupt schwul?
Neben ihren Gefühlen für Noah und hat Emmy aber noch mit ganz anderen Dingen zu kämpfen, ihre Eltern haben sich vor kurzem getrennt und sie fühlt sich für ihre Mutter verantwortlich, will aber andererseits auch ausziehen und ihr eigenes Leben leben.
Das Ganze nimmt seinen Lauf und Emmy Gefühle für Noah werden immer stärker, die beiden ziehen sich magisch an. Aber Emmy kann sich nicht auf Noah einlassen, denn sie denkt immer an Julians Gefühle für Noah. Ihre beste Freundin Fiona ist ihr da eine große Hilfe, aber auch sie ist der Meinung Emmy sollte allen die Wahrheit sagen.
Wie Emmy aus ihrer Situation wieder herauskommt, das werde ich euch nicht verraten.

Katrin Bongard schreibt mit „Kissing“ einen sehr angenehm zu lesenden deutschen New-Adult Roman.
Ich kann mich so gut in die draufgängerische Emmy hineinversetzen und bin begeistert davon, wie Katrin Bongard die Figuren beschreibt. Mir kommt es vor, als wären es meine echten Freunde.

Eins kann ich euch sagen: Ich habe seit Langem kein Buch mehr so schnell und mit Begeisterung gelesen. Ich konnte mich nicht nur mit den Figuren, sondern auch mit dem Ort identifizieren. Wer von uns kennt den nicht Berlin? Diese ganzen amerikanischen Städte kann ich mir leider immer nur schwer vorstellen, aber wenn Emmy am Potsdamer Platz steht oder von Grunewald oder Prenzlauer Berg spricht, weiß ich wo sie ist.
Alles in allem hat mir „Kissing“ wirklich sehr gut gefallen, authentisch aber auch nicht zu alltäglich.
ACHTUNG einen kleinen Spoiler kann ich mir nicht verkneifen, aber ich hätte mir doch irgendwie ein kleines Happy End gewünscht, aber jetzt bin ich umso gespannter auf den zweiten Teil der Trilogie.

Rezension „Der kleine Hobbit“

Eckdaten:

Titel: Der kleine Hobbit
Autor: J.R.R. Tolkien
Verlag: dtv-Verlag
Seitenzahl: 336
Genre: Fantasy
Erscheinungstermin: 1957
Neupreis Dt: ab 7,95 €

Klappentext:

„Vorbei ist es mit dem beschaulichen Leben von Bilbo Beutlin, seit er sich auf ein Abenteuer eingelassen hat, das Hobbitvorstellungen bei Weitem übersteigt. Nicht nur, dass er sich auf eine Reise von der Dauer eines Jahres begibt, die ihn quer durch Mittelerde führen wird, er lässt sich auch vom Zwergenkönig als Meisterdieb unter Vertrag nehmen und verpflichtet sich, den Zwergen bei der Rückgewinnung ihres geraubten Schatzes zu helfen. Auf seiner abenteuerlichen Reise gelangt Bilbo in den Besitz des Ringes, den er später an seinen Neffen Frodo weitergibt – die Grundlage für die legendäre Trilogie um den »Einen Ring«.“


Der erste Satz:

„In einem Loch im Boden, da lebte ein Hobbit.“

Das Cover:

Bei der Beschreibung der Covers beziehe ich mich auf die Ausgabe, die ich gelesen habe. Ihr könnt sie euch gerne auf dem Bild genauer anschauen.
Im Mittelpunkt steht ganz klar die Zeichnung des Drachen Smaug, der den Schatz der Zwerge bewacht, das Ziel von Bilbos Reise. Eine für unsere Fantasy wirklich lustige Zeichnung von Smaug ziert das Cover, ein Drache mit Schmetterlingsflügeln, so würde sich doch heute keiner mehr einen Drachen vorstellen – trotzdem ist die Zeichnung, meiner Meinung nach, wunderschön.
Der kleine Hobbit, Bilbo Beutlin, tanzt über die Buchtitel und lüftet seinen Hut für uns.
Obwohl das Cover dem Leser ein genaues Bild von zwei der Figuren malt und die Illustrationen das Bild noch unterstreichen, entstehen in unserer Fantasie immer andere Bilder der Figuren.
Ich kann nur sagen, dass mir das Cover der alten Ausgabe viel viel besser gefällt, als das der heutigen Ausgaben.

Inhalt und Figuren:

Der kleine Hobbit“ erzählt die Vorgeschichte zur weltbekannten „Der Herr der Ringe“-Trilogie, in der sich alles um den Ring dreht. In „der kleine Hobbit“ schildert Tolkien, wie Bilbo Beutlin auf seiner verrückten und gefährlichen Reise zum Einsamen Berg, gemeinsam mit den Zwergen und Gandalf, den Ring findet und viele andere Abenteuer erlebt. Die 14 Gefährten kämpfen sich durch Ork-Höhlen, einen verwunschenen Wald und gegen einen Drachen.
Viel muss ich über den Inhalt wahrscheinlich nicht sagen, denn ich glaube jeder von uns kennt die Geschichte des kleinen Hobbits und aus der Herr der Ringe.
Ich muss sagen, mir waren viele der Figuren zwar sympathisch, vor allem natürlich Bilbo, aber ich habe es leider nicht geschafft einen Draht zu ihnen aufzubauen, was natürlich daran liegen kann, dass ich den Verlauf der Geschichte schon kannte.

Schreibstil:

Anders als in den Filmen und im Computerspiel erzählt das Buch die Geschichte gar nicht aus Bilbos Ich-Perspektive, sondern aus der eines Er/Sie-Erzählers, der in die verschiedenen Figuren springt.
Ehrlich gesagt, hat mich das zu Anfang etwas irritiert, weil ich etwas anders erwartet hatte.
Auch mit dem Layout des Buches habe ich mich schwer getan, die Seiten in meiner alten Ausgabe sind einfach viel voller und gedrängter mit Wörtern, als wir es heute erwarten.
Aber das ist nur eine kleine Kritik am Rande.
Generell hat Tolkien es nämlich geschafft, dass ich vom ersten Moment an die Welt von Mittelerde vor mir sehen konnte mit all ihren Bewohnern und das ist es, was ein Schriftsteller können muss, um ein gutes Buch zu schreiben.

Meine Meinung:

„Der kleine Hobbit“ ist wirklich eine bezaubernde Fantasy-Geschichte über Mut, Freundschaft und Vertrauen. Kleine äußere Makel habe mein Leseerlebnis leider erschwert, aber das tut der Sache keinen Abbruch. Wer sich mal in eine ganz andere fantastische Welt flüchten möchte, ist beim kleinen Hobbit und seinen Gefährten genau richtig.

Bewertung: 3/5 Sternen

 

Rezension „Clockwork Angel „

Eckdaten:

Titel: Clockwork Angel
Autor: Cassandra Clare
Verlag: Arena Verlag
Seitenzahl: 576 Seiten
Genre: Fantasy, Young-Adult
Erscheinungsdatum: 1. Februar 2011
Neupreis Dt: 14,99 €

Klappentext:

„Die sechzehnjährige Tessa sollte sich eigentlich darauf konzentrieren, ihren verschwundenen Bruder zu suchen – und nicht, sich in zwei Jungen gleichzeitig zu verlieben. Während in Londons Straßen nach Einbruch der Dunkelheit finstere Kreaturen umherschleichen, verstrickt Tessa sich immer tiefer in ein gefährliches Liebesgeflecht. Und schon bald braucht sie all ihre Kräfte, um nicht nur ihren Bruder zu retten, sondern auch ihr eigenes Leben.“

Der erste Satz:

Dich­ter Nebel dämpfte jedes Geräusch und ver­hüllte die Sicht.“


Das Cover:

Beim Cover beziehe ich mich auf die broschierte Ausgabe.
Ein Blick auf das nebelige London des 18. Jahrhunderts und eine schattige Gestalt im Dunst, lassen sich durch eine Art Guckloch in der Mitte des Covers erkennen.
Außenherum ist ein in orangen und rostroten Tönen gehaltenes Cover mit Ornamenten, wie man sie als Verzierung für Stuck, Wände oder Dekoration benutzt hat.
Auch der Titel „Clockwork Angel“ wird aufgegriffen, da die Struktur und das Muster des Hintergrundes ein Uhrwerk oder eine alte Standuhr erinnern.
Ein sehr schönes Cover, das toll zur Geschichte passt und auf dem man bei genauerem Hingucken viele kleine Details erkennen kann.

Der Inhalt und Figuren:

Tessa zieht nicht nur in ein neues Land, sondern auch in eine neue Welt ein. Die Welt der Schattenjäger. Aber das ist noch nicht alles, sie muss erfahren, dass sie kein normaler Mensch ist, Tessa ist anders, sie kann ihre Gestalt verändern, wenn sie einen Gegenstand berührt, der der Person gehörte.
Für Tessa ist das schon ein großer Schock, aber sie sorgt sich immer noch um ihren Bruder, der vom „Magister“ gefangen gehalten wird.
Die Schattenjäger des Londoner Instituts, allen voran dessen Leiterin Charlotte, ihr Mann Henry und die beiden jungen Schattenjäger Will und Jem stehen ihr dabei zur Seite.
Gemeinsam machen sie sich auf der Suche nach Tessas Bruder Nate und müssen dabei ein paar schockierende Entdeckungen machen und sich mit allerlei Schattenwesen herumschlagen.
Ob Tessa es schafft ihren Bruder wiederzusehen und ob sie ihre widersprüchlichen Gefühle für Will in den Griff zu bekommen, verrate ich euch an dieser Stelle aber nicht.

Der Schreibstil:

Clockwork Angel“ ist das erste Buch, das ich von Cassandra Clare, gelesen habe und schon nach ein paar Seiten bin ich ihrem Zauber erlegen. Nicht nur die ständigen Perspektivenwechsel und der unverfängliche, angenehm zu lesende Stil haben das Lesen zu einem wahren Erlebnis gemacht. Ich hätte nie gedacht, dass ich jemals ein Interesse am London des 18. Jahrhunderts entwickeln könnte aber die tollen Bilder, die Cassandra Clare da zeichnet, haben mich überzeugt.

Meine Meinung:
Ich bin begeistert! Die Geschichte von Tessa hat so viel Spannung und Witz und dazu noch diese ganzen Wendungen mit denen ich wirklich nicht gerechnet habe. Ein wahrer Genuss für jeden, der sich für Fantasy oder Bücher im Allgemeinen interessiert.
Ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Tessa, Will und den anderen Schattenjägern weitergeht.
Ich kann euch „Clockwork Angel“ aus vollem Herzen empfehlen und euch versprechen, dass in der nächsten Zeit einige weitere Rezensionen zu Büchern von Cassandra Clare folgen.

Typische Lügen eines Bücherwurms

Hallo ihr Bücherfreunde! 🙂

Wer von uns Bücherwurmer kennt das denn nicht, dass er sich etwas vormacht, wenn es um Bücher und die Liebe zum Lesen geht?
Deswegen wollte ich euch ein paar der typischen Lügen vorstellen, die jeder von uns irgendwann mal sich selbst oder jemand anderem vorlügt.


„Ich lese nur noch schnell dieses Kapitel zu Ende…“
Ja ja, wer kennt das nicht, man muss eigentlich etwas Wichtiges für die Arbeit, Uni oder Schule tun und liest stattdessen, dann sagt man zu sich selbst „Ich lese nur noch schnell dieses Kapitel zu Ende, dann mache ich was anderes.“ aber man liest natürlich nicht nur das eine Kapitel zu Ende, weil der Cliffhanger dann doch so spannend ist, dass man wissen MUSS wie es weitergeht. Ganz schnell werden dann aus einem Kapitel 2 und aus 2 werden 3 und man sitzt noch lange da und liest.

„Ich gehe nur zum Gucken in den Buchladen!“
Nur kurz gucken na klar! Ich glaube keiner von uns schafft es ohne mindestens ein neues Buch in der Tasche seine Buchhandlung des Vertrauens zu verlassen.
Man geht mit dem festen Vorsatz in den Buchladen heute nur zu Gucken, weil der SuB eh schon viel zu groß ist und man nur mal ein bisschen stöbern will. Tja, falsch gedacht! Kaum ist man im Laden sieht man doch soooo viele Bücher, die man unbedingt lesen möchte oder die ein schönes Cover haben, da kann man dann doch nicht einfach dran vorbei gehen, nein, da muss man doch 1 oder 2 Bücher kaufen.

„Meine Welt bricht gar nicht auseinander, wenn das Buch zu Ende ist“
Na, kennt ihr das Gefühl, was ich beschreiben will? Jeder uns hat mindestens dieses eine Buch, bei dem man partu nicht will, dass es endet. Mir ging es zum Beispiel bei „Ein ganzes halbes Jahr“ und „After forever“ so, ich wusste einfach nicht, was ich mit mir anfangen sollte, als die Geschichte zu Ende war. Spätestens jetzt müsste ihr dieses Gefühl doch erkennen oder? Man hängt dem Buch in Gedanken noch nach, ist traurig, dass es zu Ende ist gleichzeitig aber auch wütend deswegen… Wenn man ganz großes Pech hat fällt man danach in das verhasste Loch der Leseflaute.

„Ich habe mich noch nie in einen Protagonisten verliebt!“
Hallo? Wer das verneint lügt doch glatt!
Es gibt so viele tolle Protagonisten und Protagonistinnen in die man sich einfach verlieben muss. Obwohl wir wissen, dass sie nicht real sind, wünschen wir doch sie wären es und würden sich in genau uns verlieben genau wie in ihrer Geschichte. Insgeheim vergleicht man sie mit dem Partner an der eigenen Seite und denkt sich: Man (ich nehme jetzt Hardin aus After mal als Beispiel) Man, Hardin will sich für Tessa wirklich verändern und macht ihr so romatische Geschenke und Gesten, warum macht mein Freund das nicht?
Also ich habe mich schon mehr als einmal in einen Protagonisten verknallt, obwohl mein Schatz zu Hause bei mir ist 😀
Wir lügen doch alle, wenn wir sagen, dass wir noch nie wenigstens ein bisschen für einen Protagonisten geschwärmt haben.

„Nein, ich muss mir nicht sofort den nächsten Teil der Reihe kaufen…“
Da hat man gerade einen Teil aus der Reihe beendet und will unbedingt wissen wie es weitergeht, komme was wolle? Sagt euch das was?
Trotzdem sagt man sich „Ich muss mir nicht sofort den nächsten Teil der Reihe kaufen, es liegen noch genug ungelesene Bücher auf meinem SuB“ und trotzdem findet man sich wie durch Zauberhand im Buchladen wieder mit dem nächsten Teil in der Hand.
Es gibt einfach so Bücher, da MUSS man einfach wissen wie es weitergeht mit der Geschichte. Jeder von uns hat eine Lieblingsreihe und jeder von uns musste mindestens da sofort alle Teile hintereinander weglesen, wenn er die Chance dazu hatte, aber das ist ganz normal also müssen wir uns da wirklich nichts vormachen.

Na, wer von euch hat sich da nicht mindestens einmal angesprochen gefühlt? 😀

Fühlt euch gedrückt

eure Booksaremybestfriends 🙂

 

Leseupdate KW 19/20

Na ihr Lieben! 🙂

Ich gehe mal davon aus, dass ihr Pfingsten alle gut überstanden habt. 🙂
Wahrscheinlich habt ihr euch, genau wie ich, vorgenommen über Pfingsten viel zu lesen.
Hat es bei euch geklappt? 🙂
Bei mir leider nicht…
Ich habe 2 Bücher beenden können, 1 Buch abgebrochen und bei einem stecke ich mittendrin und komme irgendwie nicht voran, deswegen lese ich parallel noch eins.


Trust in me“ von J.Lynn aka Jennifer L. Armentrout hat mir sehr gut gefallen, nicht nur wegen der Geschichte, sondern auch wegen ihrem unverkennbaren Stil und der Sicht des männlichen Protagonisten Cam. Obwohl ich den Plot der Geschichte schon kannte, hat es J.Lynn geschafft neue Akzente zu setzen. Falls ich euch neugierig gemacht habe, lest doch die Rezension hier 😍
Für mich, wie auch schon „Wait for you“ ein wahres Wonnebuch!

Wie schon erwähnt, habe ich ein Buch sogar abbrechen müssen… „Gone Girl“ hat mir nach den ersten 100 Seiten so überhaupt nicht gefallen, also habe ich es erstmal wieder auf meinen SuB gelegt. Manchmal trifft das SuB-Glas einfach keine weisen Entscheidungen.

Dafür konnten „Die Märchen von Beedle dem Barden“ bei mir wieder punkten. Irgendwie war es total witzig Märchen aus einer anderen Welt zu lesen und Joanne K. Rowling hat es mal wieder geschafft mich zu begeistern. Für alle die das Büchlein nicht kennen, es werden nicht nur die Märchen an sich erzählt, nein, Albus Dumbldore seiner Zeit Schulleiter von Hogwarts gibt seine persönlichen Kommentare zu den Märchen zum besten. Sehr amüsant und schnell zu lesen, angenehm für zwischendurch oder um sich aus der Leseflaute zu retten!

Mein erstes CR ist zur Zeit „Der kleine Hobbit“ von  J.R.R. Tolkien in einer wirklich wunderschönen alten Ausgabe von meinem Papa. Die Illustrationen sind wirklich toll! Trotzdem komme ich mit der Geschichte nicht wirklich voran, woran das liegt weiß ich leider auch nicht so genau. Vielleicht, weil ich die Geschichte schon kenne oder aber wegen dem ungewohnten Layout, ihr müsst euch vorstellen, dass es in der Ausgabe weder Seitenrand noch Absätze gibt, die Seite ist einfach komplett mit Text gefüllt…
So viel kann ich aber trotzdem schon sagen: Ich werde durch Bilbo Beutlin in meine Kindheit zurück katapultiert und das gefällt mir.

Und zu guter letzt noch mein 2. CR was ich jetzt gerade neben mir liegen habe „Clockwork Angel“ von Cassandra Clare, auch da bin ich ein ziemlicher Spätzünder… Trotzdem oder gerade deswegen, weil alle so von Cassandra Clare und ihren Büchern schwärmen, freue ich mich total aus diese Büchlein.

 

Ich hoffe ihr konntet über Pfingsten mehr lesen als ich und habt noch eine schöne Woche!

Fühlt euch gedrückt und geherzt

eure Booksaremybestfriends ❤

Rezension zu „Trust in me“

Eckdaten:

Titel: Trust in me
Autor: J. Lynn
Verlag: Piper
Seitenzahl: 285 Seiten
Genre: New-Adult/ erotische Literatur
Erscheinungsdatum: 14. Juli 2014
Neupreis Dt: 9,99 €

Klappentext:

„Jede große Liebesgeschichte hat zwei Seiten … Cameron Hamilton bekommt alles, was er will. Vor allem, wenn es um Frauen geht. Nur Avery scheint gegen seine blauen Augen und den jungenhaften Charme immun zu sein. Er kann die Absagen, die sie ihm bisher erteilt hat, schon längst nicht mehr zählen. Trotzdem bekommt er sie einfach nicht mehr aus dem Kopf. Diese unwiderstehliche Mischung aus Verletzlichkeit und Verführung … Avery Morgansten ist für ihn ein Rätsel – ein wunderschönes Rätsel, das er vorhat zu lösen.“

Der erste Satz:

„Jase Winstead war ein grausamer Mistkerl.“

Inhalt:

Trust in me“ erzählt die Geschichte von Cameron Hamilton und Avery Morgenstern aus Cams Sicht.
Er, der sexy Draufgänger, frisst sich einen Narren an der schüchternen Avery, seiner neuen Nachbarin. Shortcake, so nennt er Avery seit ihrer ersten Begegnung heimlich – nach Strawberry Shortcake-, weist ihn aber immer wieder ab, doch Cam spürt, dass Avery anders und besonders ist. Er bemüht sich immer wieder um ihre Gunst und wird belohnt, doch beide tragen Geheimnisse mit sich herum, das wird schnell klar.
Cam hat in seiner Vergangenheit etwas getan, worauf er nicht stolz ist und auch Avery hat ein traumatisches Erlebnis in ihrer Vergangenheit erleben müssen.
Gemeinsam kämpfen Cam und Avery für eine glückliche Zukunft.

Schreibstil:

J.Lynn schafft es eine mir bekannte Geschichte so zu schreiben, als wäre sie mir komplett fremd. Wir alle kennen ja ihren unvergleichlichen Style aus der Lux-Reihe aber auch bei „Trust in me“ schafft sie es wieder mich zu überraschen. Der Perspektivenwechsel von männlich zu weiblich ist ihr wunderbar gelungen. Ich habe das Gefühl gehabt, ich könnte in den Kopf eines Mannes gucken, während ich gelesen habe. Dass Cam viel an Sex denk war mir klar aber wie toll und unverblümt sie Cams Gedanken schildert ist wunderbar.

Zitate:

„Geheimnisse sind … naja manchmal sind sie notwendig, und manchmal töten sie aber auch alles, bevor es eine Chance hat, zu wachsen.“

„Er hat gesagt, dass alles nicht so schlimm sein kann, solange die Sonne vom Himmel scheint.“

„An so etwas zerbrechen Beziehungen. Nicht an der Vergangenheit, sondern an der Gegenwart.“

„Nichts, nicht einmal Liebe, konnte ohne Vertrauen funktionieren.“

Meine Meinung:

Ich hatte wirklich Angst, dass es langweilig werden würde, Cams und Averys Geschichte nochmal zu lesen. Das Gegenteil war der Fall! Ich habe mich auf den ersten 50 Seiten schon aufs Neue in Cam verliebt.
Die verschobenen Akzente und die ganz andere Denkweise von Cam haben das Buch für mich zu einem wahren Genuss gemacht. Es war toll zu lesen, wie sehr Cam um Avery gekämpft hat ohne überhaupt zu wissen, dass er eine Chance hat.
Generell bin ich ein Fan von Geschichten mit männlichen Protagonisten, ich mag das Gefühl auch mal in den Kopf eines Manns gucken zu können.
Ich kann euch „Trust in me“ wirklich nur empfehlen!

 

Eure Booksaremybestfriends 🙂

Leseupdate KW 18/19

Einen wunderschönen, sonnigen Dienstag ihr Lieben 🙂

Und wöchentlich grüßt das Murmeltier!
Es ist wieder Zeit für mein Leseupdate 🙂

In der letzten Woche habe ich 2 Büchlein gelesen und stecke mitten in einer dritten Geschichte.


Silver Linings“ von Matthew Quick kann ich euch nur empfehlen.
Viele von euch kennen bestimmt den Film mit Bradley Cooper und Jennifer Lawrence, aber auch hier kann ich sagen: Das Buch ist viel besser!
Besonders angetan war ich vom Schreibstil aus Pat Sicht, der die Figur einfach so toll beschrieben hat. Man hatte die Chance Pat wirklich zu verstehen und seine manchmal wirren Gedanken nachzuvollziehen.


Ach und jetzt kommen wir zu einem ganz besonderen Schätzchen „Vom Ende der Einsamkeit“ von Benedict Wells. Ich finde kaum Worte um dieses Meisterwek der Literatur zu beschreiben! Wer ein bisschen mehr wissen will, kann sich gerne die Buchvorstellung zu diesem Büchlein angucken.
Aber jetzt mal im Ernst: LEST DIESES BUCH!!!!!!!


Zu guter Letzt ein kleiner Blick auf mein CR „Trust in me“ von J. Lynn. Es ist offiziell der 3. Teil der Reihe aber erzählt die Geschichte von Cam und Avery aus Cams Sicht.
Ich finde Geschichten aus der Sicht des männlichen Protagonisten immer sehr erfrischend, denn daran erkennt man auch so ein bisschen, wie die männliche Spezies so tickt. Außerdem bin ich Cam jetzt schon wieder total verfallen…

 

So, ich wünsche euch noch eine schöne Woche, genießt das gute Wetter und die Pfingstfeiertage 🙂

Eure Booksaremybestfriends :