Rezension zu „The Club Flirt“

Eckdaten:

Titel: The Club Flirt
Autor: Lauren Rowe
Verlag: Piper
Seitenzahl: 393 Seiten
Genre: New-Adult/ erotische Literatur
Erscheinungsdatum: 1. April 2016
Neupreis Dt: 12,99 €

Klappentext:

„Jonas muss verrückt geworden sein. Immerhin hat er sich gerade bei einer sündhaft teuren Datingagentur angemeldet, obwohl es in Seattle mehr als genug Frauen gibt, die mit ihm zusammen sein wollen. Aber genau deshalb braucht er »The Club«: Er möchte nicht nur eine einzige Frau glücklich machen. Im Gegenteil. Er liebt die Abwechslung und genießt seine Freiheit. Zumindest bis er am nächsten Morgen seine E-Mails öffnet und eine private Nachricht der Mitarbeiterin entdeckt, die seine Anmeldeunterlagen ausgewertet hat. Sie möchte anonym bleiben, muss nach Jonas‘ Lobeshymnen auf sich selbst aber einfach etwas loswerden, das sein übergroßes Ego zutiefst erschüttern dürfte … Dann verrät sie ihm ihr intimstes Geheimnis, und er weiß sofort: Sie ist perfekt. Er muss sie finden. Sofort. Koste es, was es wolle.“

Der erste Satz:
„Name? Ich atme tief ein und aus.“

Inhalt:

Jonas meldet sich bei einer Datingagentur, bei „The Club“, an und Sarah muss seine Bewerbung bearbeiten. Alleine das Lesen von Jonas Bewerbung schickt wohlige Schauer durch Sarahs Körper und macht sie an und als sie dann die beigefügten Bilder von Jonas sieht, ist sie sich sicher, dass Jonas nicht real sein kann. Ein so schöner Mann, der es sich auch noch zum Ziel gesetzt hat, einer Frau die höchste Ektase (beim Sex) zu schenken, muss ein Fake sein. Also setzt Sarah ihre Überprüfungen fort und stellt fest, so ein Mann ist real! Verbotenerweise antwortet sie Jonas privat auf seine Bewerbungsmail und erzählt ihm, wie angeturnt sie von ihm war und was ihr Problem ist.
Jonas ist so fasziniert von Sarah, dass er sie unbedingt finden muss, koste es was es wolle. Auch Sarah kann Jonas nicht aus ihrem Kopf kriegen, obwohl sie den Kontakt abgebrochen hat. Sie spioniert ihm nach und sieht, dass er ein „perfektes Match“ von Club gefunden hat. Aber für Jonas ist es kein perfektes Match, er will nur noch Sarah!
Ohne Kosten und Mühen zu scheuen macht Jonas sich auf die Suche nach Sarah und will sie davon überzeugen, dass er kein widerlicher, dreister Mistkerl ist. Trotz Gotteskomplex und Vaterproblemen nähern sich Sarah und Jonas aneinander an, aber da kommt schon das nächste Problem, denn Jonas ist immer noch Mitglied von „The Club“…
Die beiden müssen feststellen, dass „The Club“ anders ist, als sie es ahnten.
Schaffen Jonas und Sarah es zueinander zu finden und die Probleme und „The Club“ hinter sich zu lassen?

Seid gespannt!

Schreibstil:

„Let’s talk about Sex, Baby! Let’s talk about you and meLet’s talk about all the good things
And the bad things that may be…“ von SALT-N-PEPA beschreibt ziemlich gut, worum es in „The Club Flirt“ geht. Lauren Rowe schreibt in ihrem Buch ziemlich unverblümt über Sex in alle erdenklichen Arte und nimmt sich besonders viel Zeit für den weiblichen Orgasmus, denn genau das ist Jonas Ziel.
Ich glaube, „The Club Flirt“ ist das Buch mit dem meisten Sexappeal, was ich im Regal stehen habe. Selten liest man, auch in der heutigen Zeit noch, so detailliert und offen über Sex. Lauren Rowe erzählt eine echte Liebesgeschichte, so wie wir es vielleicht auch erleben würde (das Kennenlernen so vielleicht nicht). Sie schreibt von Sexmails, Sexmessages und darüber, dass es Probleme beim Orgasmus geben kann.
Mutig, offen, provokant sind die 3 Adjektive mit denen ich den Stil von „The Club Flirt“ beschreiben würde.
Mir gefällt der Stil sehr, obwohl es mir am Anfang doch etwas zu viel Sex war.

Meine Meinung:

„Sex cells“ hat sich in „The Club Flirt“ auf jeden Fall bestätigt! Der Anfang war für mich schon harter Tobak, so oft habe ich Sex, Ficken, Pussy, Ständer und Orgasmus glaube ich noch nie in einem Buch gelesen. Aber dann hat mich die Geschichte von Sarah und Jonas doch gepackt und verzaubert. Es war schön zu sehen, wie Sarah und Jonas sich unter dem Einfluss des Anderen zu ihrem besten entwickelt haben und über sich hinausgewachsen sind. Romantik und Sex schließen sich nicht aus, das beweist dieses Buch nochmal.
Am Ende habe ich leider ein bisschen die Spannung vermisst, aber ich will hier jetzt nicht spoilern.
Man denkt, wenn man einen New-Adult Roman gelesen hat, kennt man sie alle, ABER „The Club Flirt“ ist wirklich anders! Nicht nur wie die Protagonisten sich kennenlernen, sondern auch ihre Gefühle und ihre Entwicklung und vor allem das Ende sind nicht so, wie in jedem anderen erotischen Roman.

Ich kann euch „The Club Flirt“ nur empfehlen, wenn ihr auf New-Adult und erotische Literatur steht und euch von perversen Begriffen und Beschreibungen nicht abschrecken lasst. Zum Vergleich, wem die Royal-Saga also „Royal Passion“ und „Royal Desire“ zu „heftig“ waren, sollte sich an dieses Buch vielleicht nicht heranwagen, aber das ist allein eure Entscheidung.

Ich kann euch nur sagen, mir hat es sehr gut gefallen, bis auf kleine Makel am Anfang und am Ende.

The Club Flirt“ bekommt von mir 3,75/ 5 Sternen.

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