Rezension zu „Henrietta, mein Geheimnis“

Eckdaten:
Titel: Henrietta, mein Geheimnis
Autor: Maja Hjertzell
Verlag: Kosmos
Seitenzahl: 189 Seiten
Genre: Young-Adult
Erscheinungsdatum: 9. März 2016
Neupreis Dt: 12,99 €

Klappentext:

„Plötzlich entdecke ich sie. Das versetzt mir einen Stich, tut sogar richtig weh, irgendwo in den Tiefen meines Brustkorbs. Gleichzeitig fühlt es sich an, als hätte mir jemand einen harten Schlag in die Magengrube versetzt, und ich ringe nach Luft. Ist das Liebe?“

Möwe ist heimlich in Henrietta verliebt, traut sich aber nicht an sie heran. Doch wenn man zu viele Chancen ungenutzt vorbeiziehen lässt, ist es vielleicht irgendwann zu spät. Beinahe macht Möwes Schüchternheit alles zunichte, aber schließlich siegt doch noch die Liebe und die Leser erwartet ein Ende, das niemand vorhersehen konnte…

Inhalt und Charaktere:

Die erste Liebe, wer kennt das nicht, wenn man zu nervös ist um mit dem Anderen zu reden und alleine der Anblick einen tausende von Schmetterlingen durch den Bauch fliegen lässt.
So geht es Möwe wenn er Henrietta sieht. Aber wie spricht man jemanden an, wenn man total schüchtern ist und keine Ahnung hat wie und was man dem anderen sagt? Eine Zwickmühle und genau das steckt Möwe drin. Die Liebe zu Henrietta ist immer da und Rebecka plaudert das gerade gegenüber Henrietta auch noch aus. Immer wieder bekommt Möwe also die Chance mit Henrietta zu reden oder sich mit ihr zu treffen, aber entweder steht ihm seine Schüchternheit im Weg oder seine Familie. Nach einer Abfuhr nach dem Kino weiß Möwe gar nicht mehr was los ist, mag Henrietta ihn oder nicht? Wieso schämt sie sich, wenn die beiden zusammen gesehen werden?
Hat Möwe seine Chance verpasst?
Kann das noch Liebe werden?

Möwe ist ein typischer Teenager, launisch seinen Eltern gegenüber, offen seinen Freunden gegenüber und schüchtern bei Henrietta. Man kann die Entwicklung, die Möwe während des Buchs durchmacht, geradezu anfassen und miterleben. „Möwe, Spatz, Adler“ wie es im Buch so schön heißt, von schüchtern zu rebellisch zu extrovertiert.
Wer Henrietta ist, ist mehr im Buch ehrlich gesagt nicht so wirklich klar geworden, natürlich das Mädchen, in das Möwe sich verliebt hat, aber außer dass sie hübsch ist und Boxen geht, konnte ich nicht wirklich viel über ihren Charakter erfahren.
Robin und Rebecka, Möwes Freunde, sind Paradebeispiele für Teenager, der eine das geheimnisvolle Muttersöhnchen auf den die Mädels stehen, die andere hängt mit dem Kopf in den Wolken, verliebt sich halsüberkopf und wird zum Beziehungsmenschen.
 

Schreibstil:

Endlich mal ein Jugendbuch aus der Sicht eines männlichen Protagonisten. Es tut gut zu sehen, dass auch Jungs die gleichen Probleme haben wie Mädchen, wenn es um die Liebe geht.
Maja Hjertzell schildert die Geschichte einer ersten Liebe und dem ersten Kuss und allem anderen was dazu gehört. Die Ich-Erzählung ermöglicht es uns Lesern sich in Möwe hineinzuversetzen, seinen Ärger über seine Eltern, seine Unsicherheiten und Zweifel in Bezug auf Henrietta und diese ganzen Teenager Gefühle die man ebenso hat.
Sie hat es das ganze Buch über geschafft ein Geheimnis zu bewahren, was erst auf den letzten Seiten gelüftet wird, im Nachhinein frage ich mich wirklich, wie sie das gemacht hat.

Meine Meinung:

Ein ganz nettes Jugendbuch für zwischendurch. Ich weiß bis heute nicht, wie alt die Protagonisten sind und wo genau die Geschichte spielt. Am Ende hat „Henrietta, mein Geheimnis“ es dann aber doch noch geschafft mich mit einem echt unerwarteten Ende zu überraschen, ich verrate aber nicht, was da passiert. Leider kann das Ende das Buch für mich auch nicht retten.
Eine ganz schöne Geschichte, bei der mir das ein oder andere fehlt.
Positiv anzumerken ist auf jeden Fall das Cover! Ein wunderschönes Cover was, nach dem Lesen des Buches, auch unheimlich gut zum Inhalt passt. Die verschränkten Hände als Symbol für ein Paar und die Liebe, aber dass man nicht weiß zu wem sie gehören.  Auch der Titel „Henrietta, mein Geheimnis“ passt super zur Story. Entweder ist Henrietta selbst ein Geheimnis oder es ist eine Apposition zu Henrietta, die ihr Geheimnis wahrt.
Alles in allem kann ich sagen außer hui innen so lala.
Aber lasst euch bitte davon nicht abschrecken und bildet euch eine eigene Meinung, denn glaubt mir, mit dem Ende hat wirklich niemand gerechnet.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s