Bücher meines Lebens

Ich habe mich da mal von einem Radiosender (1live) inspirieren lassen, die heute den „Soundtrack des Lebens“ spielen. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und ich habe mal über mein Leben nachgedacht. Auch ich habe viele Lieder, die ich in den Soundtrack meines Lebens aufnehmen würde aber genauso habe ich viele Bücher, die die Geschichte meines Lebens beschreiben.
Jetzt möchte ich euch die Bücher meines Lebens vorstellen, glaubt mir es wird nicht alles schön aber es ist mir wichtig und vielleicht kann ich ein paar von euch damit berühren und bewegen.
Mir ist auch bewusst, dass das eine ziemlich private Angelegenheit ist und ich euch viel von mir preisgeben werde. Ich stelle euch also jetzt die Bücher vor, die mein Leben geprägt haben und erzähle auch kurz wieso.

„Inki und Lukas“ ist ein Pixi-Buch, das ich damals verschlungen habe – im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich war noch kein Jahr alt und mit meinen Eltern auf einem Volksfest unterwegs, so erzählen es meine Eltern immer, als sie sich gewundert haben, warum die kleine Tabea so still ist. Tja Inki und Lukas war der Grund… Ich hatte das Buch über die Hälfte aufgegessen, hab ihr habt richtig gehört, schon im Kleinkindalter habe ich Bücher also verschlungen.
Das war also das erste Buch was ich verschlungen habe.
„Sissi – Kaiserlicher Besuch“ steht immer noch in meinem Bücherregal und wird da auch nie verschwinden. Als kleines Mädchen war ich ein totaler Sissi-Fan! Ich hatte wirklich alles von Sissi was es gab und hab keine Folge der Zeichentrickserie verpasst. Das Buch erinnert mich immer an meine schöne Kindheit und ist außerdem ein Symbol für starke Frauen für mich. Es darf also auf keinen Fall in den Büchern meines Lebens fehlen.
Ein Buch meiner Kindheit.

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Auch „Twig im Dunkelwald“ gehört auf jeden Fall zu den Büchern meines Lebens. Mein Papa hat mir und meinem kleinen Bruder immer aus diesem Buch vorgelesen. Ich weiß noch ganz genau, wie wir auf Föhr im Urlaub waren, uns auf die Couch gekuschelt haben und Papa uns aus dem Buch vorlesen musste. Am Ende, wenn Twig auf den Schleimschmeichler trifft hatte mein kleiner Bruder immer Angst, hat sich aber jedes Mal wieder doch die Illustration im Buch angeguckt.
Buch, aus dem ich viel vorgelesen bekommen habe.

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Durch „Tintenherz“ von Cornelia Funke habe ich meine Liebe zum Lesen entdecken dürfen, das ist ungefähr 12 Jahre her. In der Grundschule habe ich „Tintenherz“  gelesen und es hat Ewigkeiten gedauert, bis ich das Buch durchgelesen hatte, aber ich habe es geschafft und darauf war ich so verdammt stolz – das könnt ihr mir glauben.
Das Buch durch das ich die Liebe zum Lesen entdeckt habe.

Ein Buch, das ich wieder und wieder gelesen habe, ist „Lucian“ von Isabel Abedi. Ich war vielleicht 13, als ich „Lucian“ das erste Mal gelesen habe, und schon da hat es mich total fasziniert. Durch dieses Buch habe ich glauben gelernt, nicht den Glauben an Gott, aber den Glauben daran, dass es irgendjemanden gibt, der uns durch unser ganzes Leben begleitet und auf uns aufpasst.

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Die „Biss-Reihe“ gehört auch zu den Büchern meines Lebens, weil es die erste Buchreihe war, die ich am Stück gelesen habe. Alle 4 Bände habe ich innerhalb weniger Tage in mich aufgesogen. Kaum hatte ich einen Teil beendet, mussten meine Eltern mir auch schon den nächsten kaufen. Heute ist es mir auch nicht peinlich zuzugeben, dass mir die Bücher gutgefallen haben und ich dem Wahn um Bella und Edward verfallen war so wie viele andere junge Mädchen vor ein paar Jahren.

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„Der Ruf des Kolibris“ von Christine Lehmann steht auch schon lange in meinem Bücherregal und durch dieses Buch habe ich das erste Mal Fernweh bekommen. Ich möchte, seit ich das Buch gelesen habe, unbedingt mal nach Südamerika und Kolumbien erkunden, wie es auch im Buch geschehen ist.
Durch „Der Ruf der Kolibris“ wurde meine Reiselust geweckt.

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„Die Stadt der Träumenden Bücher“ aus der Feder von Walter Moers wird mich immer an meinem Papa erinnern, dank ihm habe ich dieses Büchlein überhaupt erst gelesen. Außerdem wurde dadurch meine Liebe zur Fantasy noch weiter entfacht. Ich bin sehr dankbar, dass mein Vater und auch meine Mama die Liebe zum Lesen mit mir teilen beziehungsweise an mich weitergegeben haben.
Alle Bücher meines Lebens kann ich deswegen also meinen tollen Eltern widmen – auch wenn sie diesen Post nie lesen werden (sie wissen nichts von diesem Blog) – Danke Mama, Danke Papa, dass ihr mir Bücher und die fantastischen Welten darin näher gebracht habt.

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Das Buch, das mich am meisten berührt hat ist ohne Zweifel „Der Junge im gestreiften Pyjama“.
Nicht nur, dass ich das Buch in nicht mal 24 Stunden durchgelesen habe, sondern auch die Geschichte, die in diesem Buch steckt ist unbegreiflich. Papa hat mir dieses Buch empfohlen und mich gebeten, ihm bevor ich die letzten 30 Seiten lesen Bescheid zu sagen. Ich verstehe jetzt warum. Als ich die letzten 30 Seiten erreicht hatte, war es schon mitten in der Nacht und ich wollte Papa nicht wecken, ich hätte es tun sollen. Das Ende von diesem Buch hat mich mehr berührt, als alles andere was ich jemals gelesen habe. In diese Nacht habe ich glaube ich kein Auge mehr zugetan so aufgewühlt war ich. Am nächsten Tag hab ich meinem Papa erzählt, dass ich das Buch durchgelesen hatte und wie erschüttert und berührt ich von dem Ende war und wie viele Tränen ich vergossen hatte – STURZBÄCHE – da hat Papa mir gesagt, dass auch er geweint hat und auch wenn ihr meinen Vater nicht kennt, er ist keiner der bei Büchern weint.
Ja auch „Shades of Grey“ gehört zu den Büchern meines Lebens, denn dank diesem Büchlein habe ich meine Liebe zu New-Adult Romanen entdeckt, mein Freund sagt Pornos, meine Mama Schundromane, aber ich lese trotzdem nichts lieber als das. „Shades of Grey“ war Vorreiter auf diesem Gebiet und ich bin froh, dass es seit dem so viele mutige Autoren gibt, die kein Blatt mehr vor den Mund nehmen, wenn es um Sex geht. Ich lese gerne von Menschen, die nicht nur Liebe sondern auch Lust füreinander empfinden und das auch ausleben. Außerdem habe ich, als ich dieses Buch gelesen habe, meinen Herzensmann kennen und lieben gelernt.

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Anna Todd Reihe „After“ ist auch Teil der Bücher meines Lebens, da ich aus diesen Büchern gelernt habe, dass Liebe nicht immer einfach und unkompliziert ist, dass Menschen sich gegenseitig verletzen obwohl oder sogar weil sie sich lieben. Ich habe gelernt, dass wahre Liebe immer einen Weg findet. Ich habe gelernt, dass man einen Menschen nicht ändern kann, egal wie sehr man es will, man muss ihm Liebe schenken und darauf bauen, dass er sich eines Tages aus eigenen Kräften ändern möchte. Ich habe gelernt, dass egal was alle anderen sagen Liebe nur zwischen zwei Menschen passiert und kein anderer ein Recht hat sich da einzumischen.
Das habe ich alles in den Büchern gelernt und musst es im echten Leben leider mehr als einmal schmerzlich selbst erfahren.
Diese Bücher sind für mich ein Sinnbild zu der Beziehung von meinem Freund und mir. Ich bin mit einem Hardin zusammen, der mich schon so oft verletzt und mir das Herz gebrochen hat und trotzdem glaube ich wie Tessa jedes Mal wieder an ihn und versuche ihn mit meiner Liebe zu heilen.

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Und zu guter Letzt noch das Buch, mit dem mein #bookstgram Account begonnen hat, das war „Der Schwarm“ von Frank Schätzig. Dieses Buch ist auf dem ersten Bild zu sehen, dass ich als Books_are_my_bestfriends gepostet habe. Damit hat alles angefangen. Dank Bookstagram habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt und noch mehr tolle Bücher entdeckt, die eines Tages alle mal in meiner persönlichen Bibliothek stehen werden.

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Habt ihr auch Bücher eures Lebens? Wenn ja postet sie doch unter dem Hashtag #büchermeineslebens bei Instagram und zeigt sie mir.

Hier seht ihr sie nochmal alle zusammen, die Bücher, die mein Leben beschreiben.

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