Rezension zu „Wie Monde so silbern“

„Wie Monde so silbern“ (Luna Chroniken #1) von Marissa Meyer

Eckdaten:

Titel: Wie Monde so silbern
Autor: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 384 Seiten
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2015
Neupreis Dt: 18,90 €

Klappentext:

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

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Inhalt und Charaktere:

Eine futuristische Cinderella Story

Die Mechaniker in Cinder lebt im Asiatischen Staatenbund bei ihrer Stiefmutter Adri und ihren Stiefschwestern Peony und Pearl. Nach dem Tod ihres Vaters ist es an Cinder den Unterhalt der Familie zu verdienen mit einem Mechanikerstand auf dem Markt von Neu-Peking. Von den anderen Marktanbietern wird Cinder für ihr Sein gemieden, denn sie ist ein Cyborg, obwohl sie es so gut es geht zu verstecken versucht.
Eines Tages kommt Prinz Kai zu ihr an den Stand und möchte seine Androidin repariert haben – kein Problem für Cinder.
Doch kurz darauf bricht auf dem Markt die blaue Pest aus und sie und Iko, ihre kleine Androidenfreundin, müssen den Markt schnell verlassen. Zuhause trifft Cinder auf ihre Stieffamilie, die sich Kleider für den alljährlichen Ball schneidern lässt. Wie bei der richtigen Aschenputtelgeschichte ist es Cinder nicht erlaubt mit ihrer Familie den Ball zu besuchen, stattdessen soll sie Adri alles mögliche reparieren.
Als auf dem Schrottplatz auch noch ihre kleine Schwester, Peony, an der blauen Pest erkrankt, muss auch Cinder in Quarantäne…
Als Cyborg wird sie von ihrer Mutter als Freiwillige gemeldet um an ihr ein Gegenmittel für die schreckliche Krankheit zu finden.
Im Labor geschieht jedoch etwas Unerwartetes… und dann auch noch diese erneuten Begegnungen mit Prinz Kai…
Cinder ist eine moderne, selbstbestimmte Frau auch wenn sie gesetzlich nicht mal als Mensch anerkannt ist. Sie hat Mut, Stärke und alles, was es braucht, um sich gegen ihre Stiefmutter und die ganze Welt zu stellen. Cinder ist nicht irgendwer auch wenn sie sich für einen Niemand hält. Sie ist etwas besonderes und das sieht auch Prinz Kai und alle anderen in ihr, jetzt ist es nur noch an ihr, das zu begreifen.
Prinz Kai steht im Zwist zwischen seinen Gefühlen und seinen Pflichten als angehender Kaiser des Asiatischen Staatenbundes. Cinder scheint ihr von ihrer ersten Begegnung an zu faszinieren. Andererseits steht er vor der Bedrohung der Lunarier, die ihn entweder zum Krieg oder zu einem Heiratsbündnis zwingen wollen.
König in Levana von Luna manipuliert alle mit ihren bioelektrischen Fähigkeiten und auch Prinz Kai und alle Bewohner Neu-Pekings. Ob sie es schafft ihren Willen durchzusetzen hängt nicht nur von ihr sondern auch von Kai ab.

Schreibstil:

Marissa Meyer erzählt die Geschichte um Cinder in der dritten Person und gibt einen guten Einblick auf Cinders Denken und Wesen. Anfangs haben mich die futuristischen Technikbegriffe irritiert und auch etwas abgeschreckt, aber nach kurzem habe ich mich schnell daran gewöhnt.
Schnell konnte ich mich gar nicht mehr von der Geschichte losreißen.So viele kleine Kniffe und versteckte Andeutungen finden sich im Buch, sodass man unbedingt weiterlesen will, um zu wissen ob man mit seiner Vermutung richtig liegt.
Insgesamt: spannender, zum weiterlesen anregender Schreibstil.

Meine Meinung:

Am Anfang war ich etwas irritiert und abgeschreckt von der Welt, in der die Geschichte spielt. Die ersten 40 Seiten waren eine Überwindung für mich und ich musste mich langsam an die Geschichte herantasten. Dann hat mich Cinders Geschichte doch gepackt und wie! In dem Buch ist wirklich alles drin Spannung, Liebe, Action und viel Gefühl.
Eine utopische Version des Aschenputtel Märchens hat mich verzaubert und ehrlich gesagt sind wirklich alle Elemente der alten Geschichte in Marissa Meyers Buch vertreten, außer der guten Fee im engeren Sinne.
Ich kann euch das Buch ehrlich nur empfehlen, es ist zwar anfangs gewöhnungsbedürftig aber danach wirklich gut!

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