Rezension zu „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“

„Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“

von Robin Sloan

Klappentext:

Clay Jannon ist eigentlich Webdesigner, doch die Rezession hat ihn seinen Job gekostet, und so führt ihn eine Stellenanzeige in die durchgehend geöffnet Buchhandlung von Mr. Penumbra. Clay merkt sehr bald, dass die keine gewöhnliche Buchhandlung ist und hier irgendetwas nicht stimmt. Zusammen mit zwei Freunden macht er sich daran, das Geheimnis um die Buchhandlung zu lüften.

„Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“ ist wirklich sonderbar, so viel kann ich euch versprechen! Clay, der eigentlich nichts für Bücher übrig hat – außer die von Clark Moffat -, ist verzweifelt auf Jobsuche, als er zufällig an Mr. Penumbras Laden vorbeigeht, der eine Aushilfe sucht.

Er wird von Herr Penumbra zur Nachtschicht eingestellt, denn die Buchhandlung hat 24 Stunden durchgehend geöffnet. Schon bald nach Antritt seines neuen Jobs merkt Clay, dass etwas mit dieser Buchhandlung nicht normal ist. Einige der Kunden die nachts kommen, eigentlich die meisten, kaufen gar keine Bücher, sondern leihen nur die „Ladenhüter“ aus, wie Clay sie nennt. Bei seiner Einstellung hat Mr. Penumbra Clay eingeschärft, das er niemals in eins dieser Bücher schauen soll. Clays Freund Mat überredet ihn, bei einem Besuch, es doch zu tun und schnell wird den beiden klar, dass dies kein normales Buch ist, was sie da vor sich haben. Es besteht aus aneinander gereihten Buchstaben Seite um Seite.

Clay, der eher ein Fan der modernen Technologie ist, erkennt schnell ein System hinter Ladenhütern und ihren Ausleihern steckt. Zusammen mit seiner Freundin Kat und seinem Freund Neel macht er sich auf die Suche nach der Lösung und die drei rutschen tiefer und tiefer in eine geheime Welt der Bücher und decken am Ende eins der größten Geheimnisse der Menschheit auf…

Na, seid ihr neugierig geworden? Wenn ja, kann ich es euch nicht verdenken.

Die große Liebe zu Büchern und den geschriebenen/gedruckten Wort wird in diesem Buch so deutlich, wie in kaum einem anderen. Robin Sloan schafft den perfekten Spagat zwischen dem jetzt, der modernen Technologie, und den damals, den Büchern und nimmt einen mit auf eine Reise zwischen dem OK und dem TK. Mit Clay und Mr. Penumbra sieht man, wie beide Welten sich miteinander anfreunden können und wie gut ihre Verbindung doch eigentlich ist.

Die vielen individualistischen Figuren, die Robin Sloan, in diesem Buch erfindet, sind schon wieder so skurril, dass man sie genau in Penumbras Buchhandlung vor sich sehen kann, die scheue Ms. Lapin oder den aufbrausenden Mr. Tyndall.

Es ist schon interessant, welche Macht ein Buch haben kann. Ein Buch kann den Leser fesseln, aber in diesem Buch fesselt das Lesen das Leben der Leser. – ein komplizierter Satz ich weiß – aber er erklärt das Buch eigentlich ziemlich gut, ohne zu viel von der Handlung zu verraten, aber glaubt mir es ist echt spannend!

So ich hoffe ich konnte euch etwas neugierig machen auf „Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra“, denn glaubt mir für Bücherliebhaber ist es ein wirklich lesenswertes Buch!

 

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