Rezension zu „Maybe Someday“

Eckdaten:


Titel: Maybe Someday
Autor: Colleen Hoover
Verlag: dtv junior
Seitenzahl: 423 Seiten
Genre: Young-Adult
Erscheinungsdatum: 18.März 2016
Neupreis Dt: 12,99 €

   

Klappentext:

Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.

 

Inhalt und Charaktere:

Sydneys Freund betrügt sie und das mit ihrer Mitbewohnerin und besten Freundin und da das noch nicht  genug ist, muss sie das an ihrem Geburtstag herausfinden. Ihr Nachbar Ridge verrät es ihr in einer SMS.
Was soll Sydney denn jetzt tun? Sie zieht aus der Wohnung aus, aber wohin jetzt?
Bridgette, Ridges Mitbewohnerin, holt sie in ihre Wohnung, wo sie auf der Couch übernachten kann. Rigde und Sydney haben sich bisher nur über ihre Handys unterhalten, wenn sie auf ihren Balkonen saßen, während Ridge Gitarre gespielt und Sydney ihm zugehört hat.
Sydney merkt bald, dass sie anders gar nicht mit ihm kommunizieren kann, weil Ridge taub ist. Das ist für ihn jedoch kein Hinderungsgrund Gitarre zu spielen und Songtexte zu schreiben, aber gerade hat er eine Schreibblockade. Schon als Sydney noch auf der anderen Seite auf dem Balkon saß haben die beiden einen Songtext zusammen geschrieben und jetzt, wo sie zusammenwohnen, arbeiten sie weiter zusammen. Ridge biete Sydney einen Deal an, dass sie kostenlos in der Wohnung wohnen kann, wenn sie weiter Songtexte mit Ridge schreibt und alle Rechte abtritt.
Die Arbeit an Songtexten ist sehr intensiv für beide, da sie sich näher miteinander befassen müssen und alles was man als Songtext schreibt aus dem Innersten kommt.
Zwischen Ridge und Sydney entwickelt sich eine magische Anziehungskraft, die sich durch das gemeinsame Schreiben nur noch verstärkt. Sydney hat sich gerade von ihrem Freund getrennt und möchte niemandem mehr vertrauen und sich jemanden hingeben, Ridge hat eine Freundin, die er über alles liebt, und niemals verlassen würde.
Trotz aller Bemühungen schaffen es die beiden aber nicht ihrer Anziehung zu widerstehen und entwickeln Gefühle für einander.
Kann man mehr als einen Menschen aus ganzem Herzen lieben? Kann Liebe Menschen so sehr verändern?
Ridge und Sydney stehen vor der schwersten Entscheidung in ihrem Leben. Lassen sie die Liebe zu?
Sydney hat auf die harte Tour lernen müssen, wie die Menschen, denen sie am meisten Vertrauen schenkt, sie hintergehen. Sie ist verletzt und kann gar nicht so recht mit den Gefühlen umgehen, die sie für Ridge entwickelt und will es auch nicht, denn sie weiß, dass Ridge eine Freundin hat. Wie lange kann man gegen sein Herz kämpfen und kann man diesen Kampf überhaupt gewinnen?
Ridge würde sein Leben für seine Freundin Maggie geben, trotzdem zieht Sydney ihn magisch an ohne dass er es will. Auch Ridge kämpft gegen seine Gefühle.

 

Schreibstil:

Ein wahres Fest! Colleen Hoover schafft es auch diesmal mich komplett in den Bann zu ziehen. Teilweise habe ich gar nicht gemerkt, dass ich mal eben so 100 Seiten gelesen habe oder über eine Stunde am Lesen bin. Für alle die Colleen Hoover kenne, erzähle ich hier nichts neues, aber für alle anderen: Colleen Hoover schafft es, dass man sich von der ersten Minuten an mit ihren Charaktere identifizieren kann. Bei ihr ist es auch nicht immer diese Lovestory, wo sich zwei Menschen sehen, sofort ineinander verlieben und glücklich werden. Es sind normale Menschen, Menschen mit besonderen Eigenschaften, besonderem Willen, die sich begegnen und den Widrigkeiten des Lebens trotzen, um die Liebe zu finden. Es ist schön, dass man aus der Sicht beider Protagonisten, männlich wie weiblich, Teile der Geschichte erzählt bekommt und die Gefühle und Vorgänge in den Köpfen von beiden nachvollziehen kann.
Ich kann nicht mal genau erklären was, an Colleen Hoovers Schreibstil, ihre Bücher so angenehm und attraktiv zu lesen macht aber es ist so.

 

Meine Meinung:

Wieder ein wunderbares Buch von Colleen Hoover! Die Geschichte um Sydney und Ridge hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Diese viele kleinen Drehungen und Wendungen in der Geschichte, die man nicht vorhersehen kann und von denen man immer wieder aufs Neue überrascht wird, haben mir besonders gut gefallen. An einer Stelle war ich zu 100 Prozent davon überzeugt, dass es kein Happy End geben kann alles den Bach runter geht für Ridge und Sydney, aber irgendwie hat Colleen Hoover es dann doch geschafft, das sich alles zum Guten wendet.
Ich kann nur sagen ein Feuerwerk der Gefühle, ich habe mit den beiden gebangt, gelacht, geweint, gehofft und gezweifelt. Ich kann „Maybe Someday“ wirklich nur empfehlen, wenn ihr Lust auf Liebe und Herzschmerz habt und auch sonst eigentlich kann ich das IMMER empfehlen!

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Lesemonat März

Hallihallo ihr Lieben 🙂

Ich wollte euch meinen Lesemonat März vorstellen ☀️💐🌺💐🌸🌼🌷
Da ich es langweilig finde nur zu schreiben dies und das Buch bekommt so und so viele Sterne und das nächste nur so viele, dachte ich mir, ich stelle euch die Bücher, die ich gelesen habe kurz vor. Neben einer Bewertung von mir findet ihr also auch einen kurzen Überblick über den Inhalt bzw. den Klappentext. Ich schreibe hier keine ganzen Rezensionen zu jedem einzelnen Buch, sondern möchte euch nur vermitteln, worum es in den Büchlein geht.

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Mein Lesemonat März als Bild 🙂

Also los geht’s :

„Love Letters to the Dead“ von Ava Dellaira

Inhalt:
Eine Geschichte voller Liebe und Weisheit: Das beeindruckendste Jugendbuch des Jahres
Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …
Bewertung: 3,5 von 5 Sternen

„Ich werde immer bei dir sein“ von Leisa Rayven

Inhalt:

Bad Romeo & Broken Juliet: Die atemberaubende Liebesgeschichte geht weiter. Aber wie viele zweite Chancen kann man bei seiner ersten großen Liebe bekommen?

„Ich würde dich gerne küssen.“ Ethan flüstert jetzt, und mir stockt der Atem. „Das denke ich fast jeden Tag. Es ist echt erbärmlich, wie oft ich es mir vorstelle. Ich dachte, ich wäre über dich hinweg. Aber das bin ich nicht.“

Ethan und Cassandra teilen den Traum vom ganz großen Broadway-Erfolg. Doch die Auswahlverfahren für die zu besetzenden Rollen werden für sie immer wieder zu schicksalhaften Begegnungen: Ihre Körper ziehen sich so sehr an, dass die Spannung auf der Bühne nahezu greifbar ist.
Hinter den Kulissen herrscht hingegen Krieg. Cassandra ist sich sicher: nie wieder Ethan! Doch jetzt steht er vor ihrer Tür und will für die wahre Liebe kämpfen.
Bewertung: 4 von 5 Sternen 

„Before us“ von Anna Todd

Inhalt:
Life will never be the same

Bevor Hardin Tessa begegnete, war er voller Wut und zerstörerischer Leidenschaft. Als er sie traf, wusste er sofort, dass er sie brauchte. Für sich allein. Ohne sie würde er nicht überleben. Und er würde nie mehr der sein, der er einmal war …
Nichts ist so, wie es scheint: Hardins Bericht von seinen ersten Begegnungen mit Tessa wird das Bild vom skrupellosen Bad Guy, der den unschuldigen Engel verführt, in ein ganz neues Licht rücken.
Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

„Frostfluch“ von Jennifer Estep

Inhalt:
Gwen Frost lebt. Noch. Denn die Schnitter des Chaos haben es auf sie abgesehen. Und deshalb muss Gwen an der Mythos Academy kämpfen lernen.
Bewertung: 3 von 5 Sternen

„Royal Desire“ von Geneva Lee

Inhalt:
Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt?
Bewertung: 5 von 5 Sternen

„Take a Chance“ von Abbi Glines

Inhalt:
Wirst du dein Herz vergeben, auch wenn es brechen kann? Harlow wird von ihrem Vater nach Rosemary Beach geschickt, um bei ihrer Halbschwester Nan zu wohnen. Doch da gibt es gleich zwei Probleme: Zum einen kann Nan sie auf den Tod nicht ausstehen, weshalb Harlow versucht, ihr möglichst aus dem Weg zu gehen. Zum anderen kommt eines Morgens Grant Carter aus Nans Zimmer – in nichts als seinen Boxershorts. Harlow weiß, dass sie mit diesem verboten attraktiven Playboy nichts zu tun haben will, der sich von ihrer fiesen Halbschwester um den Finger wickeln lässt … allerdings sollte sie dann auch aufhören, ihn so anzustarren.
Bewertung: 3,75 von 5 Sternen

„Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer

Inhalt:
Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …
Bewertung: 4 von 5 Sternen

„Für immer Ella & Micha“ von Jessica Sorensen

Inhalt:
Während Micha sich einen Traum erfüllt und mit seiner Band auf Tour geht, ist Ella ans College zurückgekehrt. Sie sehnt sich nach Micha, aber in letzter Zeit sind die gemeinsamen Momente selten geworden. Zugleich machen die Abgründe in ihrer Familie es Ella schwer, an ihr Glück zu glauben. Sie will Micha auf jeden Fall davor schützen, und eines Tages trifft sie eine radikale Entscheidung, die sie für immer von ihm entfernen könnte.
Bewertung: 3,75 von 5 Sternen

„Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ von Joanne K. Rowling

Inhalt:
Diesmal läuft in den Ferien schon alles so schief, dass Harry befürchten muss, aus Hogwarts rauszufliegen, weil er seine unerträgliche Muggeltante Magda mit einem Schwebezauber an die Zimmerdecke befördert hat und dann ganz einfach abgehauen ist. Und während er sich noch ausmalt, ein Leben als Verbannter zu führen, fängt ihn das Zaubereiministerium ein und er landet zu seiner eigenen Verblüffung pünktlich zum Schulbeginn im Schloss. Doch jetzt geht der Ärger erst richtig los! Wieso versteckt sich ein in allen Welten gefürchteter Verbrecher im Schloss? Wie konnte er überhaupt eindringen? Und wieso ist er eigentlich gerade hinter Harry her? Irgendwie scheint Harry die Sache viel komplizierter, als man ihn glauben machen möchte. Gemeinsam mit seinen Freunden Ron und Hermine versucht er, ein Geflecht aus Verrat, Rache, Verleumdung und Feigheit aufzudröseln, und stößt dabei auf schier unglaubliche Dinge, die ihn fast an seinem Verstand zweifeln lassen.
Bewertung: 4/ 5 Sternen

„Henrietta, mein Geheimnis“ von Maja Hjertzell

Inhalt:
„Plötzlich entdecke ich sie. Das versetzt mir einen Stich, tut sogar richtig weh, irgendwo in den Tiefen meines Brustkorbs. Gleichzeitig fühlt es sich an, als hätte mir jemand einen harten Schlag in die Magengrube versetzt, und ich ringe nach Luft. Ist das Liebe?“

Möwe ist heimlich in Henrietta verliebt, traut sich aber nicht an sie heran. Doch wenn man zu viele Chancen ungenutzt vorbeiziehen lässt, ist es vielleicht irgendwann zu spät. Beinahe macht Möwes Schüchternheit alles zunichte, aber schließlich siegt doch noch die Liebe und die Leser erwartet ein Ende, das niemand vorhersehen konnte…
Bewertung: 2/5 Sternen

„Maybe Someday“ von Colleen Hoover

Inhalt:
Das Letzte, was Sydney will, als sie bei dem attraktiven Gitarristen Ridge einzieht, ist, sich in ihn zu verlieben. Zu frisch ist die Wunde, die ihr Ex hinterlassen hat. Und auch Ridge hat gute Gründe, seine neue Mitbewohnerin nicht zu nah an sich ranzulassen, denn er hat seit Jahren eine feste Freundin: Maggie – hübsch, sympathisch, klug, witzig. Und dann passiert es doch. Als Sydney beginnt, Ridge beim Songschreiben zu helfen, kommen sie sich näher als erwartet. Auch wenn beide die Stopptaste drücken, bevor wirklich etwas passiert, können sie nichts gegen die immer intensivere Anziehung ausrichten, die sie zu unterdrücken versuchen – vergeblich.
Bewertung: CR

Also habe ich diesen Monat – „Maybe Someday“ mit eingeschlossen- 11 Bücher gelesen, 3 davon als E-book, die anderen 8 entweder als gebundenes oder als Taschenbuch.
Insgesamt komme ich also auf 3540 Seiten und somit 114 Seiten pro Tag.
Der März war, seit ich bin der Buchbloggerszene aktiv bin, mein bester Lesemonat. Ich hatte dank meiner Semesterferien auch viel Zeit zum Lesen und so viele tolle Bücher auf dem Plan, die sich einfach so toll haben lesen lassen.

Rezension zu „Henrietta, mein Geheimnis“

Eckdaten:
Titel: Henrietta, mein Geheimnis
Autor: Maja Hjertzell
Verlag: Kosmos
Seitenzahl: 189 Seiten
Genre: Young-Adult
Erscheinungsdatum: 9. März 2016
Neupreis Dt: 12,99 €

Klappentext:

„Plötzlich entdecke ich sie. Das versetzt mir einen Stich, tut sogar richtig weh, irgendwo in den Tiefen meines Brustkorbs. Gleichzeitig fühlt es sich an, als hätte mir jemand einen harten Schlag in die Magengrube versetzt, und ich ringe nach Luft. Ist das Liebe?“

Möwe ist heimlich in Henrietta verliebt, traut sich aber nicht an sie heran. Doch wenn man zu viele Chancen ungenutzt vorbeiziehen lässt, ist es vielleicht irgendwann zu spät. Beinahe macht Möwes Schüchternheit alles zunichte, aber schließlich siegt doch noch die Liebe und die Leser erwartet ein Ende, das niemand vorhersehen konnte…

Inhalt und Charaktere:

Die erste Liebe, wer kennt das nicht, wenn man zu nervös ist um mit dem Anderen zu reden und alleine der Anblick einen tausende von Schmetterlingen durch den Bauch fliegen lässt.
So geht es Möwe wenn er Henrietta sieht. Aber wie spricht man jemanden an, wenn man total schüchtern ist und keine Ahnung hat wie und was man dem anderen sagt? Eine Zwickmühle und genau das steckt Möwe drin. Die Liebe zu Henrietta ist immer da und Rebecka plaudert das gerade gegenüber Henrietta auch noch aus. Immer wieder bekommt Möwe also die Chance mit Henrietta zu reden oder sich mit ihr zu treffen, aber entweder steht ihm seine Schüchternheit im Weg oder seine Familie. Nach einer Abfuhr nach dem Kino weiß Möwe gar nicht mehr was los ist, mag Henrietta ihn oder nicht? Wieso schämt sie sich, wenn die beiden zusammen gesehen werden?
Hat Möwe seine Chance verpasst?
Kann das noch Liebe werden?

Möwe ist ein typischer Teenager, launisch seinen Eltern gegenüber, offen seinen Freunden gegenüber und schüchtern bei Henrietta. Man kann die Entwicklung, die Möwe während des Buchs durchmacht, geradezu anfassen und miterleben. „Möwe, Spatz, Adler“ wie es im Buch so schön heißt, von schüchtern zu rebellisch zu extrovertiert.
Wer Henrietta ist, ist mehr im Buch ehrlich gesagt nicht so wirklich klar geworden, natürlich das Mädchen, in das Möwe sich verliebt hat, aber außer dass sie hübsch ist und Boxen geht, konnte ich nicht wirklich viel über ihren Charakter erfahren.
Robin und Rebecka, Möwes Freunde, sind Paradebeispiele für Teenager, der eine das geheimnisvolle Muttersöhnchen auf den die Mädels stehen, die andere hängt mit dem Kopf in den Wolken, verliebt sich halsüberkopf und wird zum Beziehungsmenschen.
 

Schreibstil:

Endlich mal ein Jugendbuch aus der Sicht eines männlichen Protagonisten. Es tut gut zu sehen, dass auch Jungs die gleichen Probleme haben wie Mädchen, wenn es um die Liebe geht.
Maja Hjertzell schildert die Geschichte einer ersten Liebe und dem ersten Kuss und allem anderen was dazu gehört. Die Ich-Erzählung ermöglicht es uns Lesern sich in Möwe hineinzuversetzen, seinen Ärger über seine Eltern, seine Unsicherheiten und Zweifel in Bezug auf Henrietta und diese ganzen Teenager Gefühle die man ebenso hat.
Sie hat es das ganze Buch über geschafft ein Geheimnis zu bewahren, was erst auf den letzten Seiten gelüftet wird, im Nachhinein frage ich mich wirklich, wie sie das gemacht hat.

Meine Meinung:

Ein ganz nettes Jugendbuch für zwischendurch. Ich weiß bis heute nicht, wie alt die Protagonisten sind und wo genau die Geschichte spielt. Am Ende hat „Henrietta, mein Geheimnis“ es dann aber doch noch geschafft mich mit einem echt unerwarteten Ende zu überraschen, ich verrate aber nicht, was da passiert. Leider kann das Ende das Buch für mich auch nicht retten.
Eine ganz schöne Geschichte, bei der mir das ein oder andere fehlt.
Positiv anzumerken ist auf jeden Fall das Cover! Ein wunderschönes Cover was, nach dem Lesen des Buches, auch unheimlich gut zum Inhalt passt. Die verschränkten Hände als Symbol für ein Paar und die Liebe, aber dass man nicht weiß zu wem sie gehören.  Auch der Titel „Henrietta, mein Geheimnis“ passt super zur Story. Entweder ist Henrietta selbst ein Geheimnis oder es ist eine Apposition zu Henrietta, die ihr Geheimnis wahrt.
Alles in allem kann ich sagen außer hui innen so lala.
Aber lasst euch bitte davon nicht abschrecken und bildet euch eine eigene Meinung, denn glaubt mir, mit dem Ende hat wirklich niemand gerechnet.

Leseupdate

Hallo ihr Büchermäuschen 🙂

 

so schnell vergeht wieder eine Woche, ich kann es kaum glauben.
Ich hoffe ihr habt Ostern alle gut überstanden und vielleicht das ein oder andere Büchlein in euren Osternestern gefunden. 🙂 🐰💐🐣

Ich wurde gleich doppelt zu Ostern beschenkt, mein Leseexemplar von Lovelybooks „Henrietta, mein Geheimnis“ 😍kam am Samstag an und von meinen Eltern gab es „Maybe Someday“ 😍😍😍von Colleen Hoover zu Ostern. Diese beiden Büchlein bilden auch meine aktuellen CRs. Ich werde das erste Mal in meinem Leben parallel lesen und ich bin echt gespannt wie mir das gefällt.😳🙃

So jetzt zu meinem wöchentlichen Update:
Diese Woche habe ich nur 2 Bücher beenden können, aber Ostern ist nunmal die Familie wichtiger als die Bücher.💜

„Für immer Ella & Micha“ von Jessica Sorensen, von dem ich letzte Woche kurz berichtet habe, konnte ich diese Woche beenden. Wie erwartet war es ein ganz gutes Buch, schön um es zwischendurch mal zu lesen. Ich finde es gut, dass Jessica Sorensen versucht unangenehme Themen anzusprechen, dennoch bin ich der Meinung, dass ihre Bücher immer etwas seicht sein.

Den dritten Teil der Harry Potter Reihe „Harry Potter und der Gefangene von Askaban“ konnte ich gestern beenden und jedes Mal wieder fasziniert mich die Welt von Harry Potter. Ich bin verzaubert von den Geschöpfen und dem Mut den Harry und seine Freunde jedes Schuljahr wieder aufbringen. Die weisen Worte von Albus Dumbledore am Ende jedes Buches sind immer wieder ein Highlight für mich.
Ich verstehe wirklich nicht, wieso ich so lange gewartet habe, bis ich die Bücher lese. Die Bücher sind um ein vielfaches besser als die Filme, die schon sensationell sind, aber in den Büchern wird so viel mehr erzählt und man lernt die Charaktere noch besser kennen.

Da stellt sich einem doch die Frage lieber erst das Buch lesen und dann den Film schauen oder andersherum?  Darüber erzähle ich euch in einem meiner nächsten Posts.

So jetzt noch ein paar kurze Worte zu meinen CRs.
„Henrietta, mein Geheimnis“ habe ich bei Lovelybooks.de gewonnen und bin wirklich gespannt auf das Buch. Es handelt von der ersten Liebe und Mut. Viel mehr weiß ich bisher auch nicht, aber ich weiß jetzt schon, dass ihr auf jeden Fall ein Rezension auf meinem Blog finden werdet, sobald  ich es beendet habe.
Colleen Hoover hat es wieder getan, ein Buch geschrieben, von dem alle Kritiker begeistert sind. Ich bin voller Vorfreude auf „Maybe Someday“ und hoffe wirklich, dass es mir so gut gefällt, wie all ihre anderen Bücher zuvor.

 

Liebe Grüße eure Booksaremybestfriends 🙂

Bücher meines Lebens

Ich habe mich da mal von einem Radiosender (1live) inspirieren lassen, die heute den „Soundtrack des Lebens“ spielen. Das hat mich zum Nachdenken gebracht und ich habe mal über mein Leben nachgedacht. Auch ich habe viele Lieder, die ich in den Soundtrack meines Lebens aufnehmen würde aber genauso habe ich viele Bücher, die die Geschichte meines Lebens beschreiben.
Jetzt möchte ich euch die Bücher meines Lebens vorstellen, glaubt mir es wird nicht alles schön aber es ist mir wichtig und vielleicht kann ich ein paar von euch damit berühren und bewegen.
Mir ist auch bewusst, dass das eine ziemlich private Angelegenheit ist und ich euch viel von mir preisgeben werde. Ich stelle euch also jetzt die Bücher vor, die mein Leben geprägt haben und erzähle auch kurz wieso.

„Inki und Lukas“ ist ein Pixi-Buch, das ich damals verschlungen habe – im wahrsten Sinne des Wortes.
Ich war noch kein Jahr alt und mit meinen Eltern auf einem Volksfest unterwegs, so erzählen es meine Eltern immer, als sie sich gewundert haben, warum die kleine Tabea so still ist. Tja Inki und Lukas war der Grund… Ich hatte das Buch über die Hälfte aufgegessen, hab ihr habt richtig gehört, schon im Kleinkindalter habe ich Bücher also verschlungen.
Das war also das erste Buch was ich verschlungen habe.
„Sissi – Kaiserlicher Besuch“ steht immer noch in meinem Bücherregal und wird da auch nie verschwinden. Als kleines Mädchen war ich ein totaler Sissi-Fan! Ich hatte wirklich alles von Sissi was es gab und hab keine Folge der Zeichentrickserie verpasst. Das Buch erinnert mich immer an meine schöne Kindheit und ist außerdem ein Symbol für starke Frauen für mich. Es darf also auf keinen Fall in den Büchern meines Lebens fehlen.
Ein Buch meiner Kindheit.

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Auch „Twig im Dunkelwald“ gehört auf jeden Fall zu den Büchern meines Lebens. Mein Papa hat mir und meinem kleinen Bruder immer aus diesem Buch vorgelesen. Ich weiß noch ganz genau, wie wir auf Föhr im Urlaub waren, uns auf die Couch gekuschelt haben und Papa uns aus dem Buch vorlesen musste. Am Ende, wenn Twig auf den Schleimschmeichler trifft hatte mein kleiner Bruder immer Angst, hat sich aber jedes Mal wieder doch die Illustration im Buch angeguckt.
Buch, aus dem ich viel vorgelesen bekommen habe.

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Durch „Tintenherz“ von Cornelia Funke habe ich meine Liebe zum Lesen entdecken dürfen, das ist ungefähr 12 Jahre her. In der Grundschule habe ich „Tintenherz“  gelesen und es hat Ewigkeiten gedauert, bis ich das Buch durchgelesen hatte, aber ich habe es geschafft und darauf war ich so verdammt stolz – das könnt ihr mir glauben.
Das Buch durch das ich die Liebe zum Lesen entdeckt habe.

Ein Buch, das ich wieder und wieder gelesen habe, ist „Lucian“ von Isabel Abedi. Ich war vielleicht 13, als ich „Lucian“ das erste Mal gelesen habe, und schon da hat es mich total fasziniert. Durch dieses Buch habe ich glauben gelernt, nicht den Glauben an Gott, aber den Glauben daran, dass es irgendjemanden gibt, der uns durch unser ganzes Leben begleitet und auf uns aufpasst.

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Die „Biss-Reihe“ gehört auch zu den Büchern meines Lebens, weil es die erste Buchreihe war, die ich am Stück gelesen habe. Alle 4 Bände habe ich innerhalb weniger Tage in mich aufgesogen. Kaum hatte ich einen Teil beendet, mussten meine Eltern mir auch schon den nächsten kaufen. Heute ist es mir auch nicht peinlich zuzugeben, dass mir die Bücher gutgefallen haben und ich dem Wahn um Bella und Edward verfallen war so wie viele andere junge Mädchen vor ein paar Jahren.

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„Der Ruf des Kolibris“ von Christine Lehmann steht auch schon lange in meinem Bücherregal und durch dieses Buch habe ich das erste Mal Fernweh bekommen. Ich möchte, seit ich das Buch gelesen habe, unbedingt mal nach Südamerika und Kolumbien erkunden, wie es auch im Buch geschehen ist.
Durch „Der Ruf der Kolibris“ wurde meine Reiselust geweckt.

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„Die Stadt der Träumenden Bücher“ aus der Feder von Walter Moers wird mich immer an meinem Papa erinnern, dank ihm habe ich dieses Büchlein überhaupt erst gelesen. Außerdem wurde dadurch meine Liebe zur Fantasy noch weiter entfacht. Ich bin sehr dankbar, dass mein Vater und auch meine Mama die Liebe zum Lesen mit mir teilen beziehungsweise an mich weitergegeben haben.
Alle Bücher meines Lebens kann ich deswegen also meinen tollen Eltern widmen – auch wenn sie diesen Post nie lesen werden (sie wissen nichts von diesem Blog) – Danke Mama, Danke Papa, dass ihr mir Bücher und die fantastischen Welten darin näher gebracht habt.

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Das Buch, das mich am meisten berührt hat ist ohne Zweifel „Der Junge im gestreiften Pyjama“.
Nicht nur, dass ich das Buch in nicht mal 24 Stunden durchgelesen habe, sondern auch die Geschichte, die in diesem Buch steckt ist unbegreiflich. Papa hat mir dieses Buch empfohlen und mich gebeten, ihm bevor ich die letzten 30 Seiten lesen Bescheid zu sagen. Ich verstehe jetzt warum. Als ich die letzten 30 Seiten erreicht hatte, war es schon mitten in der Nacht und ich wollte Papa nicht wecken, ich hätte es tun sollen. Das Ende von diesem Buch hat mich mehr berührt, als alles andere was ich jemals gelesen habe. In diese Nacht habe ich glaube ich kein Auge mehr zugetan so aufgewühlt war ich. Am nächsten Tag hab ich meinem Papa erzählt, dass ich das Buch durchgelesen hatte und wie erschüttert und berührt ich von dem Ende war und wie viele Tränen ich vergossen hatte – STURZBÄCHE – da hat Papa mir gesagt, dass auch er geweint hat und auch wenn ihr meinen Vater nicht kennt, er ist keiner der bei Büchern weint.
Ja auch „Shades of Grey“ gehört zu den Büchern meines Lebens, denn dank diesem Büchlein habe ich meine Liebe zu New-Adult Romanen entdeckt, mein Freund sagt Pornos, meine Mama Schundromane, aber ich lese trotzdem nichts lieber als das. „Shades of Grey“ war Vorreiter auf diesem Gebiet und ich bin froh, dass es seit dem so viele mutige Autoren gibt, die kein Blatt mehr vor den Mund nehmen, wenn es um Sex geht. Ich lese gerne von Menschen, die nicht nur Liebe sondern auch Lust füreinander empfinden und das auch ausleben. Außerdem habe ich, als ich dieses Buch gelesen habe, meinen Herzensmann kennen und lieben gelernt.

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Anna Todd Reihe „After“ ist auch Teil der Bücher meines Lebens, da ich aus diesen Büchern gelernt habe, dass Liebe nicht immer einfach und unkompliziert ist, dass Menschen sich gegenseitig verletzen obwohl oder sogar weil sie sich lieben. Ich habe gelernt, dass wahre Liebe immer einen Weg findet. Ich habe gelernt, dass man einen Menschen nicht ändern kann, egal wie sehr man es will, man muss ihm Liebe schenken und darauf bauen, dass er sich eines Tages aus eigenen Kräften ändern möchte. Ich habe gelernt, dass egal was alle anderen sagen Liebe nur zwischen zwei Menschen passiert und kein anderer ein Recht hat sich da einzumischen.
Das habe ich alles in den Büchern gelernt und musst es im echten Leben leider mehr als einmal schmerzlich selbst erfahren.
Diese Bücher sind für mich ein Sinnbild zu der Beziehung von meinem Freund und mir. Ich bin mit einem Hardin zusammen, der mich schon so oft verletzt und mir das Herz gebrochen hat und trotzdem glaube ich wie Tessa jedes Mal wieder an ihn und versuche ihn mit meiner Liebe zu heilen.

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Und zu guter Letzt noch das Buch, mit dem mein #bookstgram Account begonnen hat, das war „Der Schwarm“ von Frank Schätzig. Dieses Buch ist auf dem ersten Bild zu sehen, dass ich als Books_are_my_bestfriends gepostet habe. Damit hat alles angefangen. Dank Bookstagram habe ich so viele tolle Menschen kennengelernt und noch mehr tolle Bücher entdeckt, die eines Tages alle mal in meiner persönlichen Bibliothek stehen werden.

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Habt ihr auch Bücher eures Lebens? Wenn ja postet sie doch unter dem Hashtag #büchermeineslebens bei Instagram und zeigt sie mir.

Hier seht ihr sie nochmal alle zusammen, die Bücher, die mein Leben beschreiben.

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Leseupdate

Hallo ihr lieben Lesemäuse 🙂

Der Dienstag wird ab jetzt der Update-Tag.
Da ich nicht zu jedem Buch, was ich lese eine Rezension hochlade. Dachte ich ein Leseupdate ist eine schöne Variante, um euch an den Büchern, die ich lese, teilhaben zu lassen. Seht es mir aber bitte auch mal nach, wenn ich es nicht schaffe immer direkt am Dienstag ein Post hochzuladen auch wenn ich es natürlich jede Woche versuche.

So jetzt zum ersten Leseupdate:
Seit letzten Dienstag habe ich „Royal Desire“ von Geneva Lee gelesen. Den zweiten Teil der Royals-Saga und ich kann euch so viel sagen, dass es einer der besten Teile ist, die ich je gelesen habe. Eine ausführliche Meinung findet ihr auch unter der Rezension zum Buch.
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Hach ja Abbi Glines schreibt auch wirklich jedes Mal ein tolles Buch! „Take a Chance“ Rosemary Beach # 7 habe ich an nur einem Tag durchgelesen. Die Geschichte um Grant und Harlow hat mich wirklich begeistert und berührt. Abbi Glines schafft es wirklich immer wieder Sex, Liebe und eine tolle Geschichte miteinander zu verbinden und das auch nur in so wenigen Seiten – hier 311. Ein Talent, das vielen Autoren fehlt.
IMG_5522Wie Monde so silbern“ von Marissa Meyer ist ein toller Auftakt in die Luna-Chroniken! Die futuristische Welt um Cinder und den Prinzen hat mich wirklich gepackt und begeistert. In „Wie Monde so silbern“ ist ein Musterbeispiel für die Märchen der Zukunft versteckt, alle Merkmale aus Cinderella findet man auch im Buch wieder, bis hin zum verlorenen Schuh.
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Mein aktuelles CR (currently reading) „Für immer Ella & Micha“ entpuppt sich hoffentlich als ein guter zweiter Teil der Reihe. Generell mag ich den Stil von Jessica Sorensen, die auch unangenehme Themen so verpackt, dass man sie ernst nimmt aber man nicht erschreckt oder verängstigt wird. Ich bin gespannt, was ich euch noch zu diesem Buch sagen kann  IMG_5517

Rezension zu „Wie Monde so silbern“

„Wie Monde so silbern“ (Luna Chroniken #1) von Marissa Meyer

Eckdaten:

Titel: Wie Monde so silbern
Autor: Marissa Meyer
Verlag: Carlsen
Seitenzahl: 384 Seiten
Genre: Fantasy
Erscheinungsdatum: 17. Juni 2015
Neupreis Dt: 18,90 €

Klappentext:

Cinder lebt bei ihrer Stiefmutter und ihren zwei Stiefschwestern, arbeitet als Mechanikerin und versucht gegen alle Widerstände, sich nicht unterkriegen zu lassen. Als eines Tages in unauffälliger Kleidung niemand anderes als Prinz Kai an ihrem Marktstand auftaucht, wirft das unzählige Fragen auf: Warum braucht Kai ihre Hilfe? Und was hat es mit dem plötzlichen Besuch der Königin von Luna auf sich, die den Prinzen unbedingt heiraten will? Die Ereignisse überschlagen sich, bis sie während des großen Balls, auf den Cinder sich einschmuggelt, ihren Höhepunkt finden. Und diesmal wird Cinder mehr verlieren als nur ihren Schuh …

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Inhalt und Charaktere:

Eine futuristische Cinderella Story

Die Mechaniker in Cinder lebt im Asiatischen Staatenbund bei ihrer Stiefmutter Adri und ihren Stiefschwestern Peony und Pearl. Nach dem Tod ihres Vaters ist es an Cinder den Unterhalt der Familie zu verdienen mit einem Mechanikerstand auf dem Markt von Neu-Peking. Von den anderen Marktanbietern wird Cinder für ihr Sein gemieden, denn sie ist ein Cyborg, obwohl sie es so gut es geht zu verstecken versucht.
Eines Tages kommt Prinz Kai zu ihr an den Stand und möchte seine Androidin repariert haben – kein Problem für Cinder.
Doch kurz darauf bricht auf dem Markt die blaue Pest aus und sie und Iko, ihre kleine Androidenfreundin, müssen den Markt schnell verlassen. Zuhause trifft Cinder auf ihre Stieffamilie, die sich Kleider für den alljährlichen Ball schneidern lässt. Wie bei der richtigen Aschenputtelgeschichte ist es Cinder nicht erlaubt mit ihrer Familie den Ball zu besuchen, stattdessen soll sie Adri alles mögliche reparieren.
Als auf dem Schrottplatz auch noch ihre kleine Schwester, Peony, an der blauen Pest erkrankt, muss auch Cinder in Quarantäne…
Als Cyborg wird sie von ihrer Mutter als Freiwillige gemeldet um an ihr ein Gegenmittel für die schreckliche Krankheit zu finden.
Im Labor geschieht jedoch etwas Unerwartetes… und dann auch noch diese erneuten Begegnungen mit Prinz Kai…
Cinder ist eine moderne, selbstbestimmte Frau auch wenn sie gesetzlich nicht mal als Mensch anerkannt ist. Sie hat Mut, Stärke und alles, was es braucht, um sich gegen ihre Stiefmutter und die ganze Welt zu stellen. Cinder ist nicht irgendwer auch wenn sie sich für einen Niemand hält. Sie ist etwas besonderes und das sieht auch Prinz Kai und alle anderen in ihr, jetzt ist es nur noch an ihr, das zu begreifen.
Prinz Kai steht im Zwist zwischen seinen Gefühlen und seinen Pflichten als angehender Kaiser des Asiatischen Staatenbundes. Cinder scheint ihr von ihrer ersten Begegnung an zu faszinieren. Andererseits steht er vor der Bedrohung der Lunarier, die ihn entweder zum Krieg oder zu einem Heiratsbündnis zwingen wollen.
König in Levana von Luna manipuliert alle mit ihren bioelektrischen Fähigkeiten und auch Prinz Kai und alle Bewohner Neu-Pekings. Ob sie es schafft ihren Willen durchzusetzen hängt nicht nur von ihr sondern auch von Kai ab.

Schreibstil:

Marissa Meyer erzählt die Geschichte um Cinder in der dritten Person und gibt einen guten Einblick auf Cinders Denken und Wesen. Anfangs haben mich die futuristischen Technikbegriffe irritiert und auch etwas abgeschreckt, aber nach kurzem habe ich mich schnell daran gewöhnt.
Schnell konnte ich mich gar nicht mehr von der Geschichte losreißen.So viele kleine Kniffe und versteckte Andeutungen finden sich im Buch, sodass man unbedingt weiterlesen will, um zu wissen ob man mit seiner Vermutung richtig liegt.
Insgesamt: spannender, zum weiterlesen anregender Schreibstil.

Meine Meinung:

Am Anfang war ich etwas irritiert und abgeschreckt von der Welt, in der die Geschichte spielt. Die ersten 40 Seiten waren eine Überwindung für mich und ich musste mich langsam an die Geschichte herantasten. Dann hat mich Cinders Geschichte doch gepackt und wie! In dem Buch ist wirklich alles drin Spannung, Liebe, Action und viel Gefühl.
Eine utopische Version des Aschenputtel Märchens hat mich verzaubert und ehrlich gesagt sind wirklich alle Elemente der alten Geschichte in Marissa Meyers Buch vertreten, außer der guten Fee im engeren Sinne.
Ich kann euch das Buch ehrlich nur empfehlen, es ist zwar anfangs gewöhnungsbedürftig aber danach wirklich gut!

Rezension zu „Effortless“

Eckdaten:

Titel: Effortless einfach verliebt

Autor: S. C. Stephens

Verlag: Goldmann Verlag

Seitenzahl: 668 Seiten

Erscheinungsdatum: Juli 2015

Neupreis Deutschland: 9,99 €

Klappentext:

„Ich flehe dich an… gib mich nicht auf, bleib bei mir. Verlass mich nicht, bitte.“

Kieras und Kellans Beziehung begann mit Schmerz und Verrat. Doch nun sind sie endlich glücklich zusammen und versuchen, die Dinge langsam angehen zu lassen. Das geht so lange gut, bis Kellan Seattle für eine monatelange Tour quer durchs ganze Land verlässt und alte Wunden aufgerissen werden. Denn die lange Trennung stellt die junge Liebe auf eine harte Probe, vor allem da Kellan bei seinen weiblichen Fans mehr als beliebt ist. Und als auch Denny nach Seattle zurückkehrt, holt die Vergangenheit sowohl Kiera als auch Kellan wieder ein…

Inhalt:

Kiera und Kellan sind endlich zusammen und haben den schmerzhaften Beginn ihrer Beziehung so langsam überwunden. Sie haben endlich erkannt, dass sie nur einander lieben und niemand zwischen sie kommt. Bei einem Konzert auf dem seatteler Musikfestival Bumbershoot, wo die D-bags auftreten, knüpfen sie Kontakte zu anderen Bands. Kiera muss sich daran gewöhnen, dass Kellan mit seiner Band immer mehr Erfolg hat und immer mehr Fans, vor allem weibliche, anzieht. Kellan versteht Kieras Eifersucht zwar nicht, denn er hat nur Augen für sie, aber bemüht sich seine sexy Bühnenperformance zu drosseln.
Beide sind glücklich und Kellan versucht Kiera mit allen Mitteln dazu zu überreden, dass sie endlich wieder zusammen in sein Haus ziehen.
Ihre Idylle wird jedoch getrübt, als Matt für die Band eine Tournee an Land zieht, auf der die Band für 6 Monate lang durchs Land touren muss. Kellan überlegt lange, stimmt aber nach Kieras Zustimmung zu.
Durch viele Proben und Kieras Studium bleibt den Verliebten nicht die Zeit, die sie sich für einander wünschen und der Tag des Aufbruchs rückt immer näher.
Mit einem lauten Knall oder besser gesagt einer lauten Party und lautem Sex von Kiera und Kellan verabschieden sich die D-bags auf Tour.
Durch ein sehr kluges Abschiedsgeschenk können die beiden aber jederzeit in Verbindung bleiben, Kiera hat für beide Handys besorgt.
Kaum ist der Bus außer Sichtweite klingt es bei Kiera auch schon, Kellan vermisst sie wirklich und sie ihn auch, aber „ Das ist kein Lebewohl, okay? Es gibt kein Lebewohl … nicht zwischen uns.“
So schwer die Trennung auch ist, Kiera und ihrere Freundinnen machen weiter, räumen für die Jungs auf, bringen die Instrumente zu Evan und da findet Kiera den ersten Brief von Kellan. Das Ganze wird zu einem Spiel zwischen den beiden, Kiera sucht die Briefe und Kellan will bei ihren Telefonaten ihre Fortschritte hören. Überall hat er die Briefchen versteckt, in seinem Haus, im Pete’s, in der Uni.
In der Uni wird Kiera von Candy, einer verschmähten Ex, daran erinnert, wie Kellan vor ihrer Beziehung gewesen war, eine männliche Schlampe.
Da keimen neue Zweifel in Kiera auf und Kellans Verhalten trägt auch nicht gerade zu ihrer Beruhigung bei, sie merkt, er verschweigt ihr etwas.
Als an Weihnachten dann bei ihrem Wiedersehen eine SMS eintrudelt, die sie nicht lesen darf, fühlt sie sich in ihrem Verdacht bestätigt. Da sie ihm aber genauso verschweigt, dass Denny wieder in Seattle lebt und Anna ein Problem hat, hat sie ihre eigenen Geheimnisse vor ihm.  

Stimmt es? Driften die beiden auseinander und verlieren sich auf Kellans Tournee?
Oder schaffen die beiden es einander blind zu vertrauen und ihre Liebe zu bewahren?

Schreibstil:

Wie auch der erste Teil ist „Effortless“ aus Kieras Sicht geschrieben. S. C. Stephens lässt einen Kieras Freude, wie auch ihre Qualen erleben und bleibt dem Stil des ersten Buches treu.
Die Charakter von Kiera und Kellan aber auch die anderen wie Anna und Griffin bekommen immer mehr Tiefe und man kann sich noch besser in sie hineinversetzen und mit ihnen fühlen.

Meinung:

Ich habe mich ein wenig schwer getan mit „Effortless“, vielleich habe ich zu große Erwartungen gehabt, ich weiß es nicht. Tatsache ist, dass es mir schwer fiel mich in die Story hineinzulesen. Die ersten 300 Seiten waren nicht mein Ding und die Sprünge zwischen den einzelnen Handlungsspielräumen manchmal zu groß.
Aber generell kann ich nur sagen, dass „Effortless“ zwar nicht an „Thoughtless“ heranreichen konnte, ich das Buch aber trotzdem gerne gelesen habe und von Kellan Kyle einfach nicht genug bekomme. Gäbe es die D-bags wirklich, wäre ich hundertprozentig ein Fan! Ok, das hatte nichts mit dem Buch zu tun. Nein aber wirklich, lest Effortless und freut euch auf ein paar spannende Wendungen in der Geschichte von Kellan und Kiera und auf den dritten Teil, genau wie ich.

Rezension zur „Bad Romeo and Broken Juliet-Reihe“

Eckdaten:

Titel: „Wohin du auch gehst“                                     Titel: „Ich werde immer bei dir sein“
Autor: Leisa Rayven                                                  Autor: Leisa Rayven
Verlag: Fischer                                                          Verlag: Fischer
Seitenzahl: 476 Seiten                                              Seitenzahl: 416 Seiten
Erscheinungsdatum: 23. Juli 2015                            Erscheinungsdatum: 22. Oktober 2016
Neupreis Dt: 14,99 €                                                 Neupreis Dt: 14,99 €

Klappentexte:


„Wohin du auch gehst“
Der Traum vom unsterblichen Ruhm führt Cassandra Taylor und Ethan Holt zu einer der berühmtesten Schauspielakademien der USA. Bereits während des Vorsprechens kommt es zu einem schicksalshaften Ereignis: Cassandra und Ethan spielen eine gemeinsame Szene so perfekt, als besäßen sie eine tiefe Verbindung und würden sich seit Jahren kennen. Zwischen ihnen herrscht eine Anziehungskraft, die weder einstudiert noch erklärbar ist. Für das Auswahlverfahren erweist sich dies als Glücksfall: Cassandra und Ethan werden als das bekannteste Liebespaar der Geschichte gecastet. Trotz der gegenseitigen Anziehungskraft klappt es privat zwischen den beiden überhaupt nicht. Dennoch sind sie auch in den kommenden Jahren die perfekte Besetzung für große Liebesgeschichten. Und mit jedem Vorhang der fällt, werden Cassandra und Ethan tiefer in das Wunder der Liebe hineingezogen.

„Ich werde immer bei dir sein“
„Ich würde dich gerne küssen.“ Ethan flüstert jetzt, und mir stockt der Atem. „Das denke ich fast jeden Tag. Es ist echt erbärmlich, wie oft ich es mir vorstelle. Ich dachte, ich wäre über dich hinweg. Aber das bin ich nicht.“

Ethan und Cassandra teilen den Traum vom ganz großen Broadway-Erfolg. Doch die Auswahlverfahren für die zu besetzenden Rollen werden für sie immer wieder zu schicksalhaften Begegnungen: Ihre Körper ziehen sich so sehr an, dass die Spannung auf der Bühne nahezu greifbar ist.
Hinter den Kulissen herrscht hingegen Krieg. Cassandra ist sich sicher: nie wieder Ethan! Doch jetzt steht er vor ihrer Tür und will für die wahre Liebe kämpfen.

Inhalt und Charaktere:

Bad Romeo, alias Ethan Holt, und Broken Juliet, Cassie Taylor, sollen nach 3 Jahren der Trennung in einer Theaterproduktion am Broadway wieder zusammen auf der Bühne stehen, eine große Herausforderung für Cassie, denn sie hat Ethan immer noch nicht verziehen, was in ihrer Zeit an der Schauspielschule, the Grove, zwischen ihnen passiert ist. In Zeitsprüngen zwischen dem „Jetzt“ New York 2013 und dem „Früher“ zwischen drei und sechs Jahren zuvor auf der Schauspielschule, lernen wir die Geschichte der beiden besser kennen.
Cassie und Ethan sehen sich das erste Mal bei den Aufnahmeprüfungen für die Grove und beim gemeinsamen Spiel wird sofort diese besondere Chemie zwischen den beiden offensichtlich. Ethan scheint Cassie aber nicht wirklich zu mögen, generell ist er eher der Einzelgänger des Kurses. Beide werden natürlich an der Grove angenommen und spielen schon bald für das Abschlussprojekt des Jahres vor „Romeo und Julia“ und wie das Schicksal und die Schauspiellehrerin Erika es will, werden Etahn und Cassie die Hauptrollen Romeo und Julia. Ihre Chemie und Anziehungskraft wird immer stärker, genau wie ihr feindseliges Verhalten zueinander, das entlädt sich in einer Affäre zwischen den beiden, die nicht gut endet.
Wieder zurück in der Gegenwart, und im zweiten Teil, will Ethan um Cassie kämpfen, denn er hat sich geändert und gelernt, sich zu öffnen. Ihm ist während ihrer langen Trennung klar geworden, dass Cassie die Liebe seines Lebens ist und er sie zurück haben will. Ein Rollentausch hat zwischen den beiden stattgefunden, Ethan will für die Liebe kämpfen und Cassie hat Angst sich zu öffnen und wieder verletzt zu werden. Gerade als die beiden langsam wieder mit einander anbändeln, stellt einen erneute Trennung der beiden sie auf eine neue Zerreißprobe.
Wird die wahre Liebe siegen? Werden die beiden mutig sein und für ihre Liebe kämpfen oder werden sie erneut scheitern?
Ethan ist der verschlossene Einzelgänger, der in seiner Vergangenheit verletzt wurde, und Probleme damit hat Gefühle zuzulassen. Er ist unterschwellig agressiv, eifersüchtig und extrem gutaussehend.
Das komplette Gegenteil zu ihm ist Cassie, die offene, freundlichen, noch unerfahrene Cassie, die in jedem das Gute sieht und immer allen gefallen möchte.
Erika, die Schauspiellehrerin der beiden, ist sowas wie das gute Gewissen, sie hört sich die Klagen der beiden immer an und wäscht ihnen danach gehörig den Kopf.
Insgesamt malt Leisa Rayven mit ihren Charaktere ein stimmiges Bild, obwohl ich finde, dass Ethan und Cassie oft überzogen und „zu“ emotional wirken, sie haben zu starke Gefühlsregungen und bei denen jeder normale Mensch gleich merkt, dass es fiktive Charaktere sind. Doch zu der Story passt es, besonders unter dem Gesichtspunkt, dass es sich um Schauspieler handelt.

Schreibstil:

Die Zeitsprünge zwischen dem „Damals“ und dem „Jetzt“ sind Leisa Rayven in ihrem Buch sehr gut gelungen, sie verpflechtet beides zu einem komplexen Gesamtbild, ohne dass man sich fragen muss, wo man gerade in der Geschichte steckt. Die klare Struktur hilft Cassies und Ethans Gefühle zu den verschiedenen Stadien ihrer Beziehung nachzuvollziehen und mit den beiden mit zu fühlen.
Der offene, lockere Schreibstil passt super zum Plot der Geschichte und die eingestreuten SMS Nachrichten zwischen Cassie und Ethan erzeugen das Gefühl, man säße genau neben den beiden.
Insgesamt trägt der Schreibstil dazu bei, dass man den doch emotional harten Tobak zwischen den beiden Hauptpersonen flüssig weglesen kann und trotzdem Gefühle für die Protagonisten im Leser geweckt werden.

Meinung:

Um ehrlich zu sein, hat mir der erste Teil „Wohin du auch gehst“ gar nicht so gut gefallen, klar konnte man das Buch gut lesen, aber trotzdem war die Handlung für mich recht offensichtlich. Ziemlich schnell konnte man ahnen, was zwischen Cassie und Ethan passiert. Immer wieder gab es kleine Überraschungen und Spannungsmomente, in denen ich mir den beiden mitgefiebert habe, aber insgesamt konnte ich den Hype um den ersten Teil nicht so verstehen. Vielleicht bin ich auch mit zu großen Erwartungen an das Buch gegangen, da auf Instagram so davon geschwärmt wurde.
Der zweite Teil „Ich werde immer bei dir sein“ hat meine Meinung zu der Reihe bzw. den beiden Büchern wieder revidiert, ich war wirklich begeistert davon, weil Cassie und Ethan mit den Problemen normaler Menschen kämpfen mussten und nicht wundersamer Weise sofort wieder glücklich zusammen waren. Es hat mir gezeigt, dass Menschen nicht unfehlbar sind, besonders wenn sie lieben, und das Liebe das teuerste Gut ist, was der Mensch erleben und empfinden kann.
Meine Empfehlung an euch: Lest die Bücher, erlebt eine erschreckend normale Liebesgeschichte mit ein bisschen überzeichneten Charaktere, die aber trotzdem nicht abgehalftert oder erfunden wirkt.

Rezension zu „Royal Desire“

Eckdaten:

Titel: Royal Desire

Autor: Geneva Lee

Verlag: Blanvalet

Seitenzahl: 346 Seiten

Erscheinungsdatum: 14. März 2016

Neupreis Dt: 12,99 €

 

Klappentext:

Ein Blick, ein Kuss und nichts ist mehr wie zuvor …

Enttäuscht und verletzt hat Clara ihre Beziehung zu Prinz Alexander nach einer letzten gemeinsamen Nacht beendet. Sie stürzt sich in die Arbeit, um ihn zu vergessen – vergeblich. Die Erinnerungen an ihn, an ihre gemeinsame Zeit lassen sich nicht auslöschen. Und Alexander ist kein Mann, der so leicht aufgibt. Kann er Clara von seiner wahren Liebe überzeugen? Und wird sie zu ihm stehen, wenn er seine dunkle Vergangenheit vor ihr enthüllt?

Inhalt und Charaktere:

Clara und Alexander haben sich getrennt. Jetzt versucht ihren Schmerz um den Verlust und die Trennung von Alexander in der Arbeit zu ersticken, aber so ganz kann sie ihn nicht aus ihren Gedanken verdrängen. Immer wieder taucht er in ihren Gedanken und Träumen auf.

Erst Tante Jane hilft Clara wirklich, denn sie gibt ihr die Briefe, die Alexander während ihrer Trennung an sie geschrieben hat, in seinen Briefen sagt und gesteht er ihr alles, bis auf seine Liebe.

Trotzdem bröckelt ihr Widerstand und sie besucht Alexander in ihrem gemeinsamen Haus in Notting Hill. Sie kann Alexander einfach nicht widerstehen und die beiden bändeln wieder miteinander an, jäh wird ihre Beziehung durch Alexanders Pflichten und die Vergangenheit der beiden auf eine harte Probe gestellt. Natürlich ist auch wieder viel Sex und schmutzige Szenen dabei, die das Herz alles New Adult Leser höher schlagen lassen.

Schafft ihre Liebe es, diese erneute Zerreißprobe, zu überstehen?

Clara hat sich verändert, sie hat sich in eine starke selbstsichere Frau verwandelt, die Alexanders Dominanz nicht nur toleriert sondern akzeptiert und mit ihm ausleben will. Sie lässt sich bei ihm fallen und findet sexuelle und im wahren Leben ihre Befreiung und ihr Glück.

Alexander, der zweifelnde, ängstliche, nach außen aber starke und arrogante Mann, kann Clara einfach nicht gehen lassen, seine Gefühle für sie sind stärker, als er es sich eingestehen will. Mit ihr findet er Ruhe und Erfüllung, kann seine dominante Seite ausleben, aber auch Zärtlichkeit zulassen.

Beide zusammen schaffen eine explosive Mischung aus Leidenschaft und Verletzlichkeit.

Schreibstil:

Wie auch schon in „Royal Passion“ schreibt Geneva Lee auch in „Royal Desire“ aus Claras Sicht. Ihr Schreibstil passt zu Claras Charakter: offen, gefühlsbetont auch unverblümt. Miss Lee schafft es mit Clara mitzufühlen und ihre Auf und Abs so zu schildern, dass wir, Leser, Clara als Freundin betrachten. Natürlich nimmt sie kein Blatt vor den Mund, wenn es bei Clara und Alexander zur Sache geht, man kann sich alles bildhaft vorstellen… ein bisschen wie ein Porno ohne Bild.

Zwei kurze Kapitel aus X, Alexanders Perspektive, helfen uns auch ihn und seinen inneren Kampf besser zu verstehen, den er zwischen seinen Pflichten und Gefühlen ausficht.

Insgesamt mag ich Geneva Lees Schreibstil genau wie im ersten Teil und freue mich mehr über Clara und Alexander im Mai zu erfahren.

Meinung:

I LOVE IT! „Royal Desire“ hat mir ehrlich gesagt sogar fast besser gefallen als Teil 1 „Royal Passion“ und das ist für einen zweiten Teil schon ein riesiges Kompliment. Erfahrungsgemäß bin ich mit zwar großer Vorfreude aber weniger großen Erwartungen an das Buch gegangen, aber sie wurden widerlegt und übertroffen. Die Geschichte um Clara und X hat immer wieder kleine Kniffe oder Überraschungsmomente gehabt, die mich überrascht und begeistert haben. Der Kampfgeist und Wille der Figuren für ihre Überzeugungen und Gefühle zu kämpfen hat mich tief beeindruckt, sie vertreiben ihre Geister, denn „ Geister erschrecken nur Menschen, die Angst im Dunkeln haben.“    (S. 214)
Falls ihr Lust auf Liebe, Erotik und große Gefühle habt kann ich euch Royal nur empfehlen!